Wildpinkler, Urin, Verschmutzung, © Felix Kästle - dpa

Freiburg geht gegen Lärm, Müll und Wildpinkler vor

Freiburg will den Lärm eindämmen

Auch bei Wildpinkeln und Müllverschmutzung drohen hohe Bußgelder

Andere Städte haben solche Maßnahmen schon längst eingeführt. Jetzt zieht auch Freiburg nach. 13 Mitarbeiter des Vollzugsdienstes werden nach badenfm-Informationen seit Montag (14.08.17) geschult und dann ab dem 23. Oktober verstärkt auf den Freiburger Straßen unterwegs sein.

Wildpinkeln, Müll und Lärm

Die Mitarbeiter der Stadt tragen neue Uniformen und können damit vom normalen Gemeindevollzugsdienst unterschieden werden. Sie achten vor allem darauf, dass die Stadt nicht verschmutzt wird. Außerdem wollen sie dafür sorgen, dass die Lärmbesästigung eingedemmt wird. Auch Wildpinkler werden in Zukunft kräftig zur Kasse gebeten.

Bußgelder sollen abschrecken 

Wer beim Wildpinkeln erwischt wird, muss wahrscheinlich mit mindestens 100 Euro Bußgeld rechnen. Müll auf den Boden werfen kostet wohl mindestens 50 Euro. Und auch Lärmbeslästigung könnte richtig teuer werden: zu laute Musik wird scheinbar mit 100 bis 200 Euro geahndet.

Ergebnis der Sicherheitspartnerschaft

Die neuen Maßnahmen sind ein Resultat der Sicherheitspartnerschaft der Stadt Freiburg mit dem Land Baden-Württemberg. Das Land hat bereits zusätzliche Polizisten nach Freiburg geschickt, um das Sicherheitsgefühl der Bürger wieder zu erhöhen. Nach den zwei Frauenmorden an der Freiburger Dreisam  und in den Reben zwischen Endingen und Bahlingen hatte das zuletzt stark gelitten.

Die Stadt übernimmt jetzt mit den 13 neuen Vollzugsbeamten ihren Part und sorgt für eine sauberere und ruhigere Stadt, auch die finanziellen Einnahmen werde dadurch wohl steigen.

(dz)