© Harald Biebel - Fotolia.com

Bahnstreik: Matthias Platzeck soll nun vermitteln

Der Bahnstreik soll nun möglichst schnell beendet werden. Das fordert zumindest Bahn-Chef Rüdiger Grube. Er will am liebsten schon heute Abend weiter verhandeln und hat der Gewerkschaft der Lokführer ein Angebot gemacht. Es soll ein Vermittler eingesetzt werden.

Der ehemalige SPD-Chef und frühere Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Matthias Platzeck soll das sein. Sollten die GDL oder Claus Weselsky damit nicht einverstanden sein, dann hat sie auch das Recht eine eigene Person zu benennen, die dann in den Verhandlungen dabei ist. Wenn er das Ganze nicht annimmt, dann gibt es auch schon einen Plan B. Was darin steht, hat Rüdiger Grube aber bisher noch nicht verraten.

Gewerkschaftschef Claus Weselsky hält bislang daran fest, die Streiks bis Sonntag fortzusetzten.

© Harald Biebel - Fotolia.com

Auf der Rheintalstrecke sorgen die Schweizerischen Bundesbahnen unterdessen für leichte Entspannung im Lokführerstreik. Die SBB GmbH übernimmt bis Freitag täglich sechs Zugverbindungen zwischen Basel Badischer Bahnhof und Freiburg. Das hat die Deutsche Bahn mitgeteilt. Normalerweise werden diese Züge von der DB Regio gestellt.