Einbrecher, Einbruch, Brechstange, © Silas Stein - dpa

Weniger Straftaten in Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Die Zahl der gesamten Straftaten ist zurück gegangen, es gab aber mehr Sexualdelikte und Wohnungseinbrüche

Die Kriminalität in Freiburg und im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald ist im vergangenen Jahr weiter zurück gegangen, währenjd die Aufklärungsquote gestiegen ist. Das hat am Montag (25.03.18) das Polizeipräsidium Freiburg mitgeteilt. 2018 wurden im gesamten Stadtkreis rund 25.500 Straftaten registriert. Das ist ein Rückgang um 8,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Landkreis gibt es einen Rückgang von 2,8 Prozent. Die Zahl der Sexualdelikte und der Wohnungseinbrüche ist dagegen gestiegen.

Im Landesvergleich ist Freiburg noch immer die Stadt mit der höchsten Häufigkeitszahl, das sind die registrierten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Allerdings sind die Fallzahlen vom vergangenen Jahr die niedrigsten seit 2003. Am stärksten von der Kriminalität ist im Stadtteilvergleich die Freiburger Innenstadt betroffen. Allerdings gab es auch hier einen Rückgang der Vorfälle, was die Polizei auch mit den Maßnahmen im Rahmen der Sicherheitspartnerschaft erklärt.

Polizeidirektor Berthold Fingerlin zu Sicherheitspartnerschaft

Zahl der Wohnungseinbrüche deutlich gestiegen

Insgesamt ist die Zahl der Einbrüche gesunken, auch im Stadtgebiet Freiburg, bei den Wohnungseinbrüchen ist aber eine deutliche Steigerung zu verzeichnen. Entlang der Grenze gibt es im Bereich des Polizeipräsidiums Freiburg einen regelrechten Hotspot, also eine Häufung der Straftaten.

Landesweit gibt es zwar einen Rückgang, bei uns häufen sich allerdings die Wohnungseinbrüche. Dies soll laut Polizei mit der Täterstruktur zusammen hängen. Aus den Ermittlungen habe  sich gezeigt, dass es sich in den meisten Fällen um reisende Täter, vor allem aus dem Balkangebiet handelt. Diese halten sich in Frankreich auf und kommen dann für die Einbrüche über die Grenze.

Polizeidirektor Berthold Fingerlin zu Wohnungseinbrüchen