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Paris: Terror in Frankreich

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In Frankreich herrscht derzeit Ausnahmezustand. Im Osten von Paris kam es zu einer zweiten Geiselnahme, die in klarem Zusammenhang mit dem Anschlag auf die Redaktion des Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in Paris steht. In einem jüdischen Lebensmittelgeschäft hat ein Mann wohl sechs Menschen in seiner Gewalt, darunter auch Kinder. Er fordert wohl freies Geleit für die beiden mutmaßlichen „Charlie Hebdo“ Attentäter. Diese haben sich in einer Druckerei etwa 50 Kilometer von Paris entfernt verschanzt. Sie haben mindestens eine Geisel in ihrer Gewalt. Der Ort wurde abgeriegelt.
Angeblich bereiten Spezialeinheiten einen Zugriff vor. Versuchen aber weiterhin mit den beiden Männern zu verhandeln. Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass die Brüder den Geiselnehmer aus dem jüdischen Geschäft kennen. Nach Medienberichten gehören alle einer Gruppe von Pariser Dschihadisten an.

Die Terrormiliz IS will die Verantwortung für den Anschlag auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ übernehmen. Gleichzeitig drohte der IS mit dem Start einer größeren Terrorkampagne – Morgen soll es Großbritannien, die USA und andere treffen, sagte ein IS Prediger. Auch der britische Geheimdienst MI5 rechnet mit weiteren Anschlägen.