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Trauer im Basler Zoo: Elefanten-Star Tusker musste eingeschläfert werden

Alle Zoo-Mitarbeiter, die mit Tusker in Kontakt waren wurden untersucht

Ein zum Medienstar gewordener Elefantenbulle ist am Mittwoch im Zoo von Basel eingeschläfert worden. Tusker habe eine fortgeschrittene Tuberkulose-Erkrankung gehabt, wie Tierärztin Fabia Wyss berichtete. Tusker galt mit 17 gezeugten Nachkommen als bester Zuchtbulle Europas. Er war seit 2021 in Basel. Tusker sei eine "sehr große Elefantenpersönlichkeit", gewesen, sagte Kurator Fabian Schmid. Er sei allen ans Herz gewachsen. Auf Youtube und Tiktok gingen Filmchen mit seinen Balance-Akten im Gehege viral.

Der Zoo argwöhnte, dass etwas nicht stimmte, weil Tusker seit einer Weile nicht so aktiv war wie zuvor. Der Verdacht auf Tuberkulose habe sich aber erst am Montag bestätigt. Die Sorge ist nun, dass drei Elefantenkühe sich angesteckt haben könnten. Das sei noch nicht mit Sicherheit zu sagen. Eine davon, die 47 Jahre alte Heri, ist von Tusker schwanger. Das Baby soll Ende des Jahres zur Welt kommen.

Alle Zoo-Mitarbeiter, die mit Tusker in Kontakt waren, seien untersucht worden und hätten keine Tuberkulose.

Der 1992 in Südafrika geborene Tusker war im Frühling 2021 aus den Niederlanden nach Basel gebracht worden, um die Elefantenkühe zu schwängern. Er sollte anschließend nach Spanien gebracht werden.

(dpa/br)