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Schutterwald: 150.000 Euro Sachschaden bei Verkehrsunfall auf der A5

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Bei einem Verkehrsunfall auf der A 5 ist ein Sachschaden in Höhe von rund 150 000 Euro entstanden. Die Beteiligten kamen mit leichten Verletzungen davon. Der 66-jährige Fahrer eines Sattelzuges aus der Kurpfalz war in Richtung Basel unterwegs. Rund drei Kilometer nach der Anschlussstelle Offenburg, in der Überleitung von drei auf zwei Fahrspuren, geriet der 40-Tonner aus noch ungeklärter Ursache auf den Standstreifen. Dort warnte zu diesem Zeitpunkt die Blitzwand der Autobahnmeisterei vor Mäharbeiten, am Steuer ein 57-jähriger Bediensteter. Der Sattelzug krachte auf das stehende Gespann aus Zugfahrzeug und angehängter Warneinrichtung und schob den 20-Tonner die Böschung hinunter. Das Gespann kippte zur Seite und blieb in der Böschung liegen. Auch der Sattelzug kam von der Fahrbahn ab und rutschte in den angrenzenden Acker. Beim Aufprall wurde der Tank des 40-Tonners in Mitleidenschaft gezogen, nach ersten Schätzungen liefen mehr als 200 Liter Diesel aus. Um das verunreinigte Erdreich zu entsorgen, wurde ein Experte des Amtes für Wasserwirtschaft und Bodenschutz hinzugezogen. Ein weiterer Lkw-Fahrer kam mit dem Schrecken davon, als umherfliegende Fahrzeugteile seine Fahrzeugkabine erfassten und beschädigten. Die Dauer der Lkw-Bergung und der Aufräumungsarbeiten ist derzeit noch nicht absehbar. Zwischen den Anschlussstellen Offenburg und Lahr ist in den nächsten Stunden mit Behinderungen zu rechnen.
Die Ermittlungen der Beamten des Verkehrskommissariats Offenburg zur genauen Ursache des Verkehrsunfalles dauern an.