Bad Krozingen: Kein Bürgermeister im ersten Wahlgang

Bad Krozingen hat keinen neuen Bürgermeister. Keiner der Kandidaten hat es  beim ersten Wahlgang am Sonntag geschafft die absolute Mehrheit zu erringen. Deshalb wählt Bad Krozingen nun in einem zweiten Wahlgang am 10. November erneut.

In der ersten Runde holte die bisherige stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Pfefferle (CDU) 47,2 Prozent der Stimmen. Sie lag damit knapp vor dem bisherigen Amtsinhaber Ekkehart Meroth (CDU). Dieser sicherte sich 43,1 Prozent der Wählerstimmen.

Karin Schwitteck ist Drittstärkste mit 8,3 Prozent vor Jens Martinek mit 0,8 Prozent und Hansjürgen Frühauf mit 0,3Prozent. Schwitteck hat direkt nach dem Ergebnis angekündigt, nicht mehr zu kandidieren. Sie möchte sich Meroths Lager anschließen.

Mit 51,4 Prozent war die Wahlbeteiligung recht niedrig – angesichts der heftigen polarisierenden Debatten im Vorfeld für viele überraschend. Am 10. November reicht eine relative Mehrheit der Stimmen, um Bürgermeister zu werden. Es zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der bisherigen Bürgermeister-Stellvertreterin Sabine Pfefferle und dem amtierenden Bürgermeister Ekkehart Meroth ab, der noch eine dritte Amtszeit als Stadtoberhaupt regieren will.

Der Wahlkampf galt als äußerst turbulent. Er hatte sogar überregional Schlagzeilen gemacht . Das liegt vor allem daran, dass eine Kandidatin aus den eigenen Reihen gegen Amtsinhaber Meroth antrat. Beide hatten sich gegenseitig persönliche Angriffe vorgeworfen – vor der Wahl aber angekündigt, sich wieder aufeinander zubewegen zu wollen. Große Themen im Wahlkampf waren unter anderem die Ausstattung der Feuerwehr, die Sicherheit und die Wohnungspolitik. Dort ging es beispielsweise um die mögliche Bebauung eines Grundstücks am Kurpark-Gelände.

 

Einen ausführlichen Beitrag zum ersten Wahlgang mit Stimmen der Kandidaten und einem Ausblick, wie es in Bad Krozingen weitergehen wird – das sehen Sie am Montagabend stündlich ab 18 Uhr auf TV Südbaden!