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SC-Frauen verlieren zum Saisonauftakt gegen Leverkusen

1:2 (1:0) im heimischen Möslestadion - späte Gegentreffer entscheiden die Partie

Auftaktpleite für die Bundesliga-Kickerinnen des SC Freiburg am Sonntag (06.09.2020) auf heimischem Rasen: Im ersten Saisonspiel setzte es eine 1:2-Niederlage gegen Bayer 04 Leverkusen.

Führung kurz vor der Pause

Nervös starteten beide Teams in die Begegnung und neutralisierten sich dabei gegenseitig. Mit der ersten gut herausgespielten Aktion schafften es die Gastgeberinnen beinahe auf die Anzeigetafel (8.). Vom rechten Flügel bediente Lina Bürger die mitgeeilte Giovana Hoffmann am Fünfmeterraum. Die tatsächliche Führung leitete kurz vor dem Pausenpfiff erneut Bürger ein - indem sie den Ball mit einem Heber an die Hand einer Leverkusener Verteidigerin beförderte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kapitänin Rebecca Knaack sicher zur Führung.

Zwei späte Gegentore

Im zweiten Durchgang versuchten die Breisgauerinnen an die Schlussphase der vorangegangenen 45 Minuten anzuknüpfen - und schafften dies zunächst auch. Einzig ein weiterer Treffer wollte nicht gelingen. Das sollte sich noch rächen, denn nach und nach schlichen sich Unkonzentriertheiten im Freiburger Spiel ein. Bis kurz vor Schluss schienen die Gastgeberinnen die Punkte dennoch nach Hause zu bringen. In der 87. Spielminute war es dann aber Gianna Rackow, die den Ausgleich für die Werkself erzielte. Und damit nicht genug: In der Schlussminute machte Henrietta Csiszár den Leverkusener Doppelschlag perfekt und versetzte dem Sportclub den entscheidenden Hieb zur Niederlage.

Es ist ein bitterer Tag."

„Wir hatten in der ersten Halbzeit viel Kontrolle und eine große Möglichkeit zum 1:0", resümierte SC-Trainer Daniel Krauß nach dem Spiel. "Wir kamen auch gut in die zweite Hälfte, hatten dann aber nicht mehr die Kontrolle und die Ruhe, die Räume zu nutzen. Durch einfache Ballverluste haben wir Leverkusen immer stärker gemacht. Es ist ein bitterer Tag, aber solche Erfahrungen gehören eben auch dazu.

(br)