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Salafist aus der Nähe von Basel unter Bombenverdacht

Diese Meldung hatte im gesamten Dreiländereck für großes Aufsehen gesorgt:

Schweizer Ermittler haben in der Nähe von Basel möglicherweise einen Bombenbastler der Terrormiliz Islamischer Staat geschnappt. Unter Verdacht steht ein 31-jähriger bekennender Salafist aus Arlesheim.Das berichten gleich mehrere Schweizer Medien übereinstimmend.

Chemikalien übers Netz bestellt

In seiner Wohnung hatte die Polizei bei einer Razzia große Mengen giftiger Chemikalien gefunden. Angeblich handelt es sich dabei um roten Phosphor. Die Schweizer Bundesanwaltschaft prüft, ob er damit eine Phosphorbombe bauen wollte. Er rechtfertigt sich damit, dass er damit bloß einige Experimente in einem Wald durchführen wollte und alle Stoffe legal im Internet gekauft hatte. Die Polizei hat sie nun beschlagnahmt, zusammen mit mehreren Speichermedien.

Nähe zum IS angeblich nicht mehr vorhanden

Der Mann gilt bei den Behörden als Sympathisant des IS. Er selbst will mit ihm inzwischen aber angeblich nichts mehr zu tun haben. Auf die Spur waren die Ermittler dem Tatverdächtigen gekommen, weil er im Internet Hass-Botschaften auf Facebook zu den Anschlägen von Paris verbreitet hatte.