Waffe, Stühlingen, Mord, © Frankonia / Polizeipräsidium Freiburg

Prozessbeginn nach Mord an Waffenhändler aus Stühlingen

Der mysteriöse Mordfall hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt, viele Hintergründe liegen noch immer im Dunkeln:

Vor dem Waldshuter Landgericht muss sich ab heute ein inzwischen 48-jähriger Mann wegen Mordes und Brandstiftung verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor letzten Februar in das Geschäft einen Waffenhändlers aus Stühlingen eingedrungen zu sein und den 88-jährigen Besitzer erschossen zu haben. Im Anschluss soll er den Laden mitsamt der Leiche angezündet haben, wohl um seine Spuren zu verwischen.

Gestohlene Schusswaffen spurlos verschwunden

Nach der Bluttat fehlten außerdem drei Gewehre und eine Maschinenpistole aus dem Waffenschrank des Geschäfts. Diese sind bis heute nicht mehr aufgetaucht. Nach langen Ermittlungen hatten Ermittler den Angeklagten dann im Juli 2016 bei Hinterzarten festnehmen können.

Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Im Fall einer Verurteilung könnte ihm eine lange Gefängnisstrafe drohen. Ein Urteil wird voraussichtlich frühestens Mitte März 2017 fallen.


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