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Landesschülerbeirat klagt weiter über zu schweres Englisch-Abi

Vorwurf: Zu schwere Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfungen an den Realschulen hatten in den letzten Wochen durch die Verschiebung der Deutschprüfungen in ganz Baden-Württemberg für Furore gesorgt. Jetzt folgt direkt der nächste Aufreger, aber diesmal an den Gymnasien.

Aus der Sicht der betroffenen Schüler im Südwesten war die Abschlussprüfung im Fach Englisch unverhältnismäßig schwer. Das wollten sie nicht einfach so hinnehmen und haben eine Online-Petition gestartet, die mittlerweile mehr als 30.000 Unterstützer hat. Das Kultusministerium hat diese Petition bereits zur Kenntnis genommen und die Prüfung daraufhin von Experten auf ihr Niveau testen lassen. Diese kamen zu dem Schluss, dass alles in Ordnung sei.

Selber Prüfungstext in Mecklenburg-Vorpommern

Den Schülern in Mecklenburg-Vorpommern wurde fast der gleiche Prüfungstext zugewiesen, aber sie hatten mehr Zeit für die Bearbeitung und durften ein Englisch-Deutsch-Wörterbuch benutzen. In Baden-Württemberg war nur ein rein englisches Wörterbuch erlaubt.

Obwohl die Abiturienten in Mecklenburg-Vorpommern den gesamten Text in eigenen Worten zusammenfassen mussten und Baden-Württemberg nur Multiple-Choice-Fragen abgefragt hat, fühlen sich die Schüler hier bei uns im Nachteil.

Auswertung der Prüfungen dauert an

Der Landesschülerbeirat im Südwesten wartet mit weiteren Schritten ab, ob der Notendurchschnitt sich deutlich von dem der letzten Jahre unterscheidet. Die Bewertung der Prüfung dauert aber noch eine Weile, da jede von drei verschiedenen Korrektoren verbessert wird.

(jw)