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i-Kfz: die An-, Um- oder Abmeldung eines Fahrzeugs ist nun online möglich

Seit Anfang September können Autofahrer in Freiburg ihre Autos auch online anmelden.

Ermöglicht wird das elektronische Anmeldung von Fahrzeugen mit der i-Kfz Fahrzeugzulassung des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Durch die digitale Zulassung in Echtzeit entfallen Behördengang und Wartezeiten. Mit „i-Kfz“ ist es allen Bürgerinnen und Bürger möglich, ihr neues Fahrzeug sofort in Betrieb zu nehmen. Aktuell sind 122 tausend Fahrzeuge in Freiburg gemeldet.

In Freiburg sind derzeit 122.000 aktive Fahrzeuge registriert. Bisher erforderte die Anmeldung jedes einzelnen dieser Fahrzeuge einen Besuch bei den Behörden. Seit Anfang September haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Fahrzeuge elektronisch anzumelden, umzumelden oder abzumelden, dank des internetbasierten Fahrzeugzulassungssystems "i-Kfz", welches vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) eingeführt wurde.

Dieses Verfahren bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Durch die digitale Zulassung in Echtzeit entfallen nun der Gang zur Behörde sowie lästige Wartezeiten. Mithilfe von "i-Kfz" können alle Bürgerinnen und Bürger ihr neues Fahrzeug sofort in Betrieb nehmen, selbst wenn der Kauf an einem Wochenende stattfindet. Das Fahrzeug kann direkt genutzt werden, ohne dass ein Fahrzeugschein oder Plaketten erforderlich sind. Diese Dokumente werden innerhalb von sechs Tagen per Post zugestellt, und in der Zwischenzeit kann das neue Fahrzeug für einen Zeitraum von zehn Tagen ohne sie gefahren werden.

Bürgerinnen und Bürger sparen mit der digitalen An- und Abmeldung aber nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Die i-Kfz-Gebühren halbieren sich im Vergleich zu den Gebühren vor Ort mindestens um die Hälfte. Bei der Kfz-Abmeldung kann besonders gespart werden: vor Ort kostet die Außerbetriebsetzung 16,20 Euro, online nur 2,40 Euro.

Eine weitere positive Seite des digitalen Abmeldungsprozesses liegt darin, dass Antragsteller nun nicht mehr auf die Identifikation mittels Personalausweis oder Aufenthaltstitel angewiesen sind. Stattdessen kommen Stempelplaketten zum Einsatz, die mit Sicherheitscodes versehen sind. Ebenfalls profitieren die Angestellten der Stadt von der Einführung des i-Kfz-Systems. Während Zulassungsvorgänge vor Ort unmittelbar bearbeitet werden müssen, erlaubt die digitale Anmeldung der Behörde eine höhere Flexibilität im Umgang mit den Anträgen.

Das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur geht davon aus, dass die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit der digitalen Kfz-Zulassung positiv aufnehmen werden. Es wird erwartet, dass etwa die Hälfte der Bevölkerung auf das neue digitale Angebot umsatteln wird. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die herkömmliche Option zur persönlichen An-, Ab- und Ummeldung vor Ort nach wie vor zur Verfügung steht.

(mm)