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Freiburg: Weiterhin Widerstand gegen Bettensteuer

Der Freiburger Hotel- und Gaststättenverband wehrt sich weiterhin vehement gegen die geltende städtische Bettensteuer. Anlässlich eines Aktionstags zum Thema haben sich heute rund 150 Hoteliers und Angestellte an einem Demozug durch die Freiburger Innenstadt beteiligt. Sie empfinden die Regelung als Belastung für ihre Gäste und argumentieren mit rückläufigen Übernachtungszahlen und einem Verwaltungsaufwand für die Touristen. Problem sei unter anderen, dass sie ihre Gäste seit dem 01. Januar 2014 nach dem Grund ihres Aufenthalts fragen müssen. Geschäftsreisende sind von der Übernachtungspauschale nämlich ausgenommen. Bei allen anderen mehrtägigen Aufenthalten in Hotels oder Pensionen erhebt die Stadt eine Pauschale von fünf Prozent des Übernachtungspreises. Der DEHOGA versucht auch rechtliche Schritte gegen die Zwangsabgabe einzuleiten. Der Freiburger Gemeinderat hatte sich vergangenes Jahr mit 27 zu 17 Stimmen für die Bettensteuer entschieden. Die Mehrheit erhofft sich Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt von bis zu 1,5 Millionen Euro im Jahr. Ein Teil davon soll auch in den Ausbau der touristischen Infrastruktur fließen.