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Freiburg: Haslacher sticht Lebensgefährtin nieder

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Wie erst jetzt bekannt wurde, hat sich in Südbaden noch ein weiteres blutiges Beziehungsdrama abgespielt. Ein 37-jähriger Mann aus Freiburg-Haslach war nach Erkenntnissen der Polizei am Montagabend mit seiner Partnerin in Streit geraten. Daraufhin nahm er ein Küchenmesser und stach auf die 33-jährige Frau mehrfach ein.

 

Der Mann hat daraufhin die Polizei unmittelbar nach der vermeintlichen Tat selbst alarmiert. Die Frau überlebte den Angriff und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen an Oberschenkel und im Brustbereich in ein Freiburger Krankenhaus. Die eingetroffenen Polizisten konnten den Haslacher umgehend festnehmen.

 

Die Staatsanwaltschaft hat gegen ihn einen Haftantrag erwirkt, er muss sich nun vor dem Haftrichter verantworten. Mit Hinweis auf ermittlungstaktische Gründe haben die Behörden erst am Dienstagnachmittag über den Fall informiert.

 

Schon am Montag hatte es im Raum Elzach eine Festnahme gegeben. Dort hatte ein Mann gestanden, seine als vermisst gemeldete Ehefrau mit einem Messer getötet und anschließend im Wald vergraben zu haben. Von der Leiche fehlt bislang trotz intensiver Suche jede Spur.

 

In diesem Fall kann sich der mutmaßliche Täter nicht mehr erinnern, wo er sie verscharrt haben soll. Die Beamten fahren deshalb gerade mit ihm alle möglichen Strecken noch einmal ab, an denen er sich aufgehalten haben könnte. Eine heiße Spur vermuten die Ermittler dabei vor allem im benachbarten Elsaß, noch gibt es aber keine näheren Hinweise.

 

Offenbar war der Mann nach dem mutmaßlichen Verbrechen stundenlang ziellos mit der Leiche umhergefahren und hatte unter Schock selbst die Orientierung verloren, berichtet die Polizei in einer neuen Mitteilung an die Öffentlichkeit.