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Emmendingen / Titisee: Mehrere Erdbeben schrecken Haustiere auf

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In Südbaden hat es im Laufe des Tages mehrere kleine Erdbeben gegeben. Der offizielle Warndienst des Landes Baden-Württemberg hat am Vormittag ein Beben mit Stärke Drei auf der Richterskala aufgezeichnet. Das Epizentrum lag in rund sechs Kilometern Tiefe unter Simonswald im Landkreis Emmendingen.

 

Weil die Erschütterung sehr gering war, haben sie nur wenige Menschen wahrgenommen. Schäden an Gebäuden oder bei der Wohnungseinrichtung sind bei so einer geringen Stärke äußerst selten. Allerdings reagieren Tiere bereits auf solche extrem leichten Erdbeben oft nervös und verängstigt.

 

Am späten Nachmittag kam es im Raum Titisee-Neustadt im Schwarzwald zu weiteren leichten Nachbeben. Diese kamen jedoch nur auf einen Ausschlag von maximal 1,5. Auch hier liegen keine Berichte über Schäden vor. Erdbeben um die Stärke Drei treten in Deutschland am häufigsten auf. Gerade entlang des Rheingrabens kommt es immer wieder zu Erschütterungen. Er ist Teil einer tausenden Kilometer langen Bruchzone in der kontinentalen Erdkruste, bei der zwei tektonische Platten aufeinandertreffen und die Beben durch ihre Bewegungen auslösen.