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Einsatzkräfte verhindern mögliche Gasexplosion in Mehrfamilienhaus in Renchen

Es scheint so, als hätte der Mann eine Gasflasche in seiner Wohnung entleert

Indem Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rechtzeitig eingeschritten sind, haben sie am Freitagmorgen (04.01.2019) offenbar eine drohende Gasexplosion in einem Wohnhaus in Renchen im Ortenaukreis verhindert. Sie waren dorthin ausgerückt, um die Wohnung eines Mannes zu überprüfen, der sich offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hatte.

Hinweise auf psychischen Ausnahmezustand

Dort war den Beamten gleich an der Eingangstür übelriechender Gasgeruch entgegengeschlagen. Die Retter haben daraufhin nicht lange gezögert und sofort die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses und auch die angrenzenden Nachbarn in Sicherheit gebracht. Im Inneren der Wohnung hat die Feuerwehr eine komplett entleerte Propangasflasche entdeckt. Ein Techniker hat sich außerdem die Gasversorgungsleitungen im Haus genauer angeschaut, konnte hier aber glücklicherweise keine Hinweise auf eine mögliche Manipulation finden.

Sobald das Gebäude gut durchgelüftet war, konnten alle Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen. Den mutmaßlichen Verursacher des Einsatzes haben die Einsatzkräfte in eine Fachklinik eingeliefert. Es gab keine Verletzten und auch keinen Sachschaden. Erst mit den laufenden Ermittlungen soll sich entscheiden, ob der Staatsanwaltschaft eine Strafanzeige wegen des Zwischenfalls vorgelegt wird, heißt es im Einsatzbericht.

(fw)