Der SC Freiburg muss zum 1. FSV Mainz 05

Zwei ähnliche Gegner, die einen fulminanten Saisonstart gezeigt haben

Fünfter Spieltag in der Fußball-Bundesliga und das Spitzenspiel des Fünften gegen den Vierten bestreiten... der SC Freiburg und der 1. FSV Mainz 05? Richtig gelesen - der Sportclub und die Rheinhessen stehen vor der Partie in Mainz noch ohne Niederlage da und freuen sich über einen Saisonbeginn nach Maß. Der Sportclub hatte mit der Mannschaft aus der Fastnachts-Hochburg in der Vorsaison Probleme, was für Trainer Christian Streich ein besonderer Ansporn ist. Anpfiff ist am Samstag (18.09.2021) um 15.30 Uhr. Ab 15 Uhr können Sie in der baden.fm-Bundesligashow live dabei sein.

Beide Spiele gegen die Mainzer hatte der SC in der Vorsaison verloren. Gerade im Hinspiel, das mit 1:3 verloren ging, zeigten die Freiburger ihre wohl schlechteste Saisonleistung. Ein Umstand, der aber auch sein Gutes hatte, wie SC-Trainer Christian Streich weiß: "Wir mussten danach einiges besprechen", erinnert er sich zurück. Grundsätzliches habe er seinen Spielern gegenüber angesprochen. Von diesem Tag an traten die Breisgauer mit einem anderen Gesicht auf und marschierten sogar noch vor den Mainzern als Tabellenzehnter über die Bundesliga-Ziellinie.

Mainz ist in punkto Aggressivität, Zweikampfverhalten und Pressing eine der besten Mannschaften in der Bundesliga."

Seither haben sich beide Mannschaten den Ruf als unangenehme Gegner erarbeitet. In der ganzen Liga schätzt und fürchtet man die Einstellung und den Einsatz beider Teams, die gefühlt stets über ihren Möglichkeiten agieren. Seit Trainer Bo Svensson an der Seitenlinie übernommen hat, zeigen die Rheinhessen einen Arbeitsfußball, der auch Streich imponiert. "Mainz ist in punkto Aggressivität, Zweikampfverhalten und Pressing eine der besten Mannschaften in der Bundesliga", so der Freiburger Coach. "Wir müssen den gleichen Einsatz zeigen, wie die Mainzer, sonst überrollen sie uns." Dennoch fahre man nach Rheinland-Pfalz, um zu gewinnen.

Weiterhin verzichten muss der Sport-Club auf Jonathan Schmid (Quarantäne nach Covid-19-Erkrankung) und Kimberly Ezekwem (Aufbautraining). Der Einsatz des zuletzt angeschlagenen Nicolas Höfler ist noch fraglich.

(br)