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Unbekannte Substanz löst Fischsterben bei Niedereggenen aus

Das Landratsamt vermutet, dass eine giftige Substanz ins Wasser gelangt sein könnte:

Seit dem vergangenen Wochenende sind im Hohlebach beim Schliengener Ortsteil Niedereggenen über 150 Bachforellen und über 100 Bachschmerlen tot auf der Wasseroberfläche getrieben. Das ganze auf einer Länge von rund einem Kilometer. Erste Ermittlungen von Polizei und Umweltschutz-Behörden haben jetzt einen Verdacht hevorgebracht:

Bei Entwässerungsaktion in den Bach geflossen

Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist über eine Oberflächenentwässerung in einem benachbarten Straßenzug eine chemische Substanz in den Bach gespült worden, die das Fischsterben ausgelöst hat. Worum es sich bei der Chemikalie handelt, müssen jetzt noch Untersuchungen klären. Dafür nehmen Biologen die gestorbenen Fische genauer unter die Lupe. Das Ergebnis steht noch aus. Das Landratsamt konnte inzwischen aber auf baden.fm-Anfrage bestätigen, dass die Fische alle mit offenem Maul gefunden wurden. Nach Ansicht der Experten kann das auf einen Sauerstoffmangel im Gewässer hinweisen. Weil andere Lebewesen entlang des Bachs nicht verendet sind, handelt es sich wahrscheinlich auch nicht um einen hochgiftigen Stoff.