Südwest: Zehn Prozent mehr HIV-Fälle

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Besorgniserregende Zahlen vom Robert-Koch-Institut. In Baden-Württemberg haben immer mehr Menschen die Immunschwächekrankheit HIV. 314 Erstdiagnosen gab es im vergangenen Jahr allein im Südwesten und damit mehr als noch in den Jahren zuvor. Auch bundesweit erfasste das Forschungsinstitut rund zehn Prozent mehr Fälle.

 

Auffällig ist, dass sich 2013 scheinbar vor allem mehr Frauen angesteckt haben. Allerdings liege das daran, dass sich im letzten Jahr deutlich mehr Frauen auf HIV haben testen lassen. Nur so waren einige Neuinfektionen erst aufgedeckt worden. Beratungsstellen sehen trotzdem unter anderem den sorgloseren Umgang mit dem Thema Aids als einen der weiteren Gründe. Weil die Symptome der Erkrankung inzwischen besser therapiert werden können, vergessen viele Menschen, dass sie noch immer unheilbar ist und tödlich enden kann.

 

Dementsprechend würde aber auch bei Sexualkontakten die Bereitschaft zum notwendigen Verhütungsschutz weiter leicht sinken. Das HI-Virus führt in der Regel zu Aids.