© Bergwacht Schwarzwald

Bergwacht Schwarzwald erlebt einsatzreichstes Wochenende der Wintersaison

Weit über 70 Einsätze für die Bergretter - auch mit Rettungshubschrauber

Die Bergwacht Schwarzwald hat ihr einsatzreichstes Wochenende dieser Wintersaison erlebt. Weit über 70 Mal rückten die Bergretter im gesamten Einsatzgebiet von Nord- bis Südschwarzwald aus. Ein Notruf jagte den nächsten.

Ski- und Snowboardunfälle auf den Pisten und Loipen, Verletzungen durch Stürze mit dem Schlitten oder beim Wandern auf vereisten Wegen hatten zahlreiche, über das gesamte Wochenende andauernde Einsätze für die Bergwacht zur Folge. Das sonnige Winterwetter und die milden Temperaturen hatten unzählige Menschen in die Berge gelockt, wodurch naturgemäß auch die Unfallzahlen nach oben schnellten.

Prekäre Parksituation auf vielen Schwarzwaldgipfeln

Am Notschrei rückte die Bergwacht am Samstag und Sonntag (15. und 16.01.2022) zu 16 Einsätzen aus. Am Sonntag wurden deshalb kurzerhand zwei Krankenwagen dort stationiert, um Patiententransporte schneller bewältigen zu können. Auch die Mannschaften der DRF-Luftrettung und die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega waren an mehreren Orten im Einsatz, um Verunglückte aus unwegsamem Gelände abzutransportieren. Am Kandel war schnelles Handeln gefragt, als eine Patientin mit schweren Schnittverletzungen am Schlittenlift Kaibeloch vor Einbruch der Dunkelheit per Rettungshubschrauber abtransportiert werden musste.

Auch bei zwei Verkehrsunfällen am Feldberg war die Bergwacht unterstützend vor Ort. Die Einsatzkräfte kritisieren anschließen das dichte Gedränge an den Parkplätzen und zahlreiche illegal geparkte Fahrzeuge, die die Rettungswege blockierten.

(br)