Hornisse, Insekt, © Pixabay (Symbolbild)

Asiatische Hornisse erstmals in Basel ansässig geworden

Die invasive Art ist Fressfeind einheimischer Bienen

Während sie für Honigbienen eine Bedrohung darstellt, ist sie für den Menschen nicht gefährlicher als heimische Arten: Die Asiatische Hornisse breitet sich als invasive Art in der Region aus. Nun hat ein Basler Imker ein Nest entdeckt und seinen Fund auf der Schweizer Meldeplattform www.asiatischehornisse.ch publik gemacht. Es ist das erste nachgewiesene Nest der eingewanderten Hornisse.

Die Asiatische Hornisse ist Fressfeind der einheimischen Honigbiene und dürfte künftig wohl öfter im Dreiländereck anzutreffen sein, davon geht das Das Basler Gesundheitsdepartement aus. Ein Imker aus Basel hatte das Nest gemeldet und gemeisam mit Insektenexperten mittels Radio-Telemetrie ausfindig gemacht. Unter den Dachziegeln eines Privathauses waren die Hornissen heimisch geworden. Ein Schädlingsbekämpfer entfernte das Nest daraufhin.

Bienenvölker können von den Hornissen theoretisch vollständig ausgelöscht werden. Für Menschen sei die Asiatische Hornisse aber nicht gefährlicher als einheimische Hornissen, so das Gesundheitsdepartement. Erstmals in Europa festgestellt wurden die Tiere im Südwesten von Frankreich entdeckt. Sie breitet sich seither aus.

(br)