Weltklassik für Cello und  Klavier - Herrliche Sonaten: Fantasien und Formen der Natur!, © © Veranstalter

Weltklassik für Cello und Klavier – Herrliche Sonaten: Fantasien und Formen der Natur!

Kaiserstraße 41, 77933 Lahr
12. Jan 2019
Ab 17:00 Uhr
Ab 23,00€

PROGRAMM:
„Weltklassik für Cello und Klavier – Herrliche Sonaten: Fantasien und Formen der Natur!“
Fanny Hensel (1805-1847)
Fantasia g-Moll für Violoncello und Klavier

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 2 g-Moll op. 5/2
1. Adagio sostenuto ed espressivo- Allegro molto più tosto presto
2. Rondo: Allegro

Luise Adolpha Le Beau (1850-1927)
aus: Vier Stücke für Cello und Klaiver op. 24: Nr. 1
Romanze in E-Dur: Mässig bewegt

Pause

Edvard Grieg (1843-1907)
Sonate für Cello und Klavier in a-Moll, op. 36
1. Allegro agitato
2. Andante molto tranquillo
3. Allegro

PELION DUO
Die musikalischen Wege des „“Pelion Duos““ mit Henrike v. Heimburg (Klavier) und Trude Mészár (Violoncello) trafen sich in der gemeinsamen Studienzeit in Saarbrücken. Seit 2008 konzertieren sie und widmen sich mit viel Hingabe einem Repertoire, welches vom Barock bis in die Moderne reicht. Sie zeichnen sich durch Farbenvielfalt im Klang und ihr besonderes Augenmerk auf Texttreue und Offenheit gegenüber Neuem aus. Ihr gemeinsames Spiel verschmilzt zu einem Ganzen, wie es dem Duo schon oft bescheinigt wurde. In der Zwischenzeit haben beide Musikerinnen ihre pädagogischen und künstlerischen Abschlüsse in der Schweiz und in Deutschland absolviert. Sie schlossen gemeinsam in Saarbrücken einen Kammermusik Master bei Prof. Tatevik Mokatsian mit Bestnote ab und verfeinern ihr Zusammenspiel durch Kurse und Konzerte u. A. auf dem Berg Pelion in Griechenland, der dem Duo auch den Namen gab.

„“Weltklassik für Cello und Klavier – Herrliche Sonaten: Fantasien und Formen der Natur!““
Die Komponistinnen Fanny Hensel und Luise Adolpha Le Beau, eingerahmt von den Schwergewichten Ludwig van Beethoven und Edvard Grieg. Während Hensel noch die Veröffentlichung ihrer Werke familiär und standesgemäß verboten wurde, sie dennoch die berühmten Sonntagsmusiken in Berlin ins Leben rief, konnte Le Beau (mit Bekanntschaft der Komponisten wie Brahms, Clara Schumann, Liszt) nur ein paar Jahre später eine weitumfassende Karriere als Pianistin, Komponistin und Kritikerin machen.
Wie schon Hensel studierte Grieg bei Ignaz Moscheles. Die beiden verbindet kompositorisch, und ebenso mit Beethoven, im Besonderen der musikalische Gestus: Musik voller Sturm und Drang, naturgewaltiger Szenen, romantischer Einkehr; Fantasien, gewoben aus erzählerischem Stoff, immerzu in spannendem Tonfall mit viel Ruhe zur Ausbreitung musikalischer Gedanken.