"Weltklassik am Klavier - Pathétique - ein junger Star greift nach den Sternen!", © © Veranstalter

„Weltklassik am Klavier – Pathétique – ein junger Star greift nach den Sternen!“

Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg
18. Nov 2018
Ab 17:00 Uhr
Ab 23,00€

PROGRAMM:
„Weltklassik am Klavier – Pathétique – ein junger Star greift nach den Sternen!“
JOHANN SEBASTIAN BACH
Französische Suite Nr. 5

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Klaviersonate op. 13 Nr. 8 „Pathétique“

* Pause *

FRÉDÉRIC CHOPIN
Andante Spianato und Grande Polonaise op. 22

JOHANN SEBASTIAN BACH – FERRUCCIO BUSONI
Chaconne d-Moll BWZ 1004

LAETITIA HAHN
Das 15 Jahre junge Ausnahmetalent Leatitia Hahn gehört schon heute zu den hoffnungsvollsten Nachwuchspianisten Europas. Sie beendet in diesem Jahr die Schule und will sich nunmehr ganz ihrer musikalischen Karriere widmen. Klavier spielt Laetitia Hahn seit ihrem 2. Lebensjahr, und sie hat seither eine Vielzahl nationaler und internationaler Konzerte gegeben. In diesem Zusammenhang wurde sie von Lang Lang zum „Music Embassador“ ernannt und konzertierte mit ihm schon 2015 in China. Laetitia ist seit ihrem 12. Lebensjahr ordentlich immatrikulierte Studentin im Studiengang „Bachelor or Arts in Music“ an der Kalaidos Universität in Zürich und wird diesen voraussichtlich im kommenden Jahr im Alter von 16 Jahren abschließen. Sie ist dort Schülerin von Prof. Grogory Gruzmann und nimmt außerdem regelmäßig Stunden bei Vovka Ashkenazy und Oliver Schnyder. Sie konzertierte 2015 mit Lang Lang in China und erhielt unter anderem Meisterstunden von einem völlig begeisterten Dmitri Bashkirov.

„Weltklassik am Klavier – Pathétique – ein junger Star greift nach den Sternen!“
Die Französischen Suiten von Bach könnten auch Europäische Suiten heißen: in ihren stilisierten Tänzen klingen die verschiedenen Nationen Europas an. Die „Pathétique“ symbolisiert eine Wende im Leben Beethovens: der große Komponist spürte erste Anzeichen seiner Taubheit. Die wunderbare Sonate beginnt mit einer Gewichtigkeit, die unmittelbar berührt. Beethoven selbst schreibt: „Ich will meinem Schicksale trotzen, obschon es Augenblicke meines Lebens geben wird, wo ich das unglücklichste Geschöpf Gottes sein werde.“ Chopin schreibt in seiner letzten Warschauer Zeit das ruhige Andante Spianato mit seiner Mazurka, gefolgt von der virtuosen Polonaise, die mit Fanfaren beginnt – gleichsam einer Aufforderung zum Tanz. Die von Busoni transkribierte Chaconne ist fast Bachs musikalischer Grabstein für seine verstorbene Frau – mit versteckten Chorälen, die um das Thema Tod und Auferstehung kreisen.

Foto: Shigeru Kawai