Tschechische Philharmonie, © © Veranstalter

Tschechische Philharmonie

Konrad-Adenauer-Platz 1, 79098 Freiburg im Breisgau
08. Mrz 2020
Ab 20:00 Uhr

Die farbenreiche tschechische Musikwelt ist für Jakub Hruša, geboren in Brno, eine Konstante seiner internationalen Dirigentenkarriere. In Sol Gabetta mit ihrer Mischung aus Passion und Perfektion findet er dabei eine überzeugende Mitstreiterin. Dvoráks berühmtes Cellokonzert h-Moll, ebenso seelenvoll wie melodienstark und virtuos, ist eine Steilvorlage für Gabettas Kunst und begleitet die Star-Cellistin seit vielen Jahren. Mit Dvorák starb im Mai 1904 der prägende Mentor im Leben des Komponisten Josef Suk – Dvoráks Lieblingsschüler und Schwiegersohn, dessen spukhaftes „Fantastisches Scherzo“ eines der letzten Werke vor einem tiefgreifenden Stilwandel war. Um die gleiche Zeit beschäftigte sich Russland-Verehrer Leos Janácek bereits mit der Erzählung „Taras Bulba“. Doch erst 1924 fand die frenetisch gefeierte Uraufführung seiner Tondichtung zu Gogols Kämpfer-Epos statt.

Programm:
Dvorák, Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Suk, Scherzo Fantastico op. 25
Janácek, Taras Bulba. Rhapsodie für Orchester JW6/15

Sol Gabetta, Violoncello
Jakub Hruša, Dirigent
Tschechische Philharmonie