Sergej Krylov | Violine, © © Veranstalter

Sergej Krylov | Violine

Schwarzwaldstraße 141, 79102 Freiburg im Breisgau
07. Mai 2020
Ab 20:00 Uhr

Ein virtuoser Violinist aus Russland trifft einen phänomenalen Pianisten aus Usbekistan: Dem letzteren attestiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung „beglückende Klangfarbenfreudigkeit“, ersterer gehört als Meisterschüler von Salvatore Accardo und Protegé von Mstislav Rostropowitsch seit Jahren zur international ersten Riege der Geigensolisten. Gemeinsam meistern sie einen Querschnitt durch die Epochen: Sie beginnen bei Mozarts 1781 veröffentlichter Werkserie, der Geburtsstunde der Violinsonate für gleichberechtigter Dialogpartner. Eine für damalige Gepflogenheiten bahnbrechend gewichtige Fantasie verfasste Schubert in Begeisterung für den „böhmischen Paganini“ Josef Slawik. In Prokofjews erster Violinsonate, komponiert zwischen 1938 und 1946, zeichnen die Instrumente ein atmosphärisch dichtes Bild der Entstehungszeit, um nach einem zarten Notturno in einen trotzigen Tanz auszuweichen.

Programm:
Mozart, Violinsonate B-Dur KV 378
Schubert, Fantasie C-Dur für Violine und Klavier D 934
Prokofjew, Violinsonate Nr. 1 f-Moll op. 80

Sergej Krylov, Violine
Michail Lifits, Klavier