Neujahrskonzert, © © Veranstalter

Neujahrskonzert

Hohgarten 4, 78224 Singen
12. Jan 2019
Ab 20:00 Uhr
Ab 14,00€

NEUJAHRSKONZERT:
ÉLJEN A MAGYAR!
(„Es lebe der Ungar!“),
Ein feurig-ungarischer Abend
Ari Rasilainen, Dirigent
Südwestdeutsche Philharmonie Konstanz

Mit Menü-Arrangement

Das Programm:

HECTOR BERLIOZ (1803-1869)
„Rákóczi-Marsch“

FRANZ LISZT (1811-1886)
„Ungarische Rhapsodie“ Nr. 2

VITTORIO MONTI (1868-1922)
„Csárdás”

JOHANN STRAUSS (1825-1899)
Ouvertüre zur Operette „Der Zigeunerbaron“

JOHANNES BRAHMS (1833-1897)
„Ungarischer Tanz“ Nr. 5 und 6

Pause

JOHANN STRAUSS
Ouvertüre zur Operette „Die Fledermaus“

EDUARD STRAUSS (1835-1916)
„Bahn frei!“, Polka schnell

JOHANN STRAUSS
„Pizzicato-Polka”
„Leichtes Blut“, Polka schnell

PABLO DE SARASATE (1844-1908)
„Zigeunerweisen“

JULIUS FUČÍK (1872-1916)
„Florentiner Marsch“

JOHANN STRAUSS
„Éljen a Magyar!“ („Es lebe der Ungar!“), Polka schnell

„Éljen a Magyar – Es lebe der Ungar“ lautet das Motto des Neujahrskonzerts – stellvertretend für das ganze Land und die Liebe vieler Komponisten, nicht nur der K&K-Monarchie und der Strauss-Dynastie, zu den ungarischen Rhythmen und Melodien. Dabei hat der einzige wirklich ungarische Komponist in diesem Programm, Franz Liszt, die Melodien seiner Landsleute nur stilisiert und im romantischen Gewand in seine Musiksprache übertragen, wofür ihn Béla Bartók gescholten hat, der im 20. Jahrhundert die echten Volks- und Bauernlieder sammelte. Ungarische Musik steht für schmelzenden, sehnsuchtsvoll melancholischen Geigenton, für rauschende Arpeggien auf dem Cymbal, für feurige Rhythmen mit den typischen stolzen Punktierungen, für spannende Accelerandi, in denen ein Dirigent sein Orchester zum effektvollen Schluss mit Pauken und Beckenschlag führen kann.

Johannes Brahms, der Wahlwiener aus Hamburg, begeisterte sich lebenslang für die ungarische Musik, nicht nur in den „Ungarischen Tänzen“, auch in einigen Kammermusikwerken taucht die Bezeichnung „all’ongarese“ auf. Vittorio Monti, der Süditaliener, und der Spanier Pablo de Sarasate ließen die Zigeuner (damals durfte man das noch sagen) in virtuosen Violinstücken hochleben. Und in der „Fledermaus“, der klassischen Operette schlechthin, verkleidet sich die weibliche Hauptfigur Rosalinde Eisenstein als „ungarische Gräfin“, um ihren untreuen Gatten zu prüfen. Natürlich stellt sie sich mit einem Csárdás „Klänge der Heimat“ vor! Gelegenheiten genug, um mit der Südwestdeutschen Philharmonie beschwingt ins neue Jahr zu starten!

Ari Rasilainen ist seit Beginn der Spielzeit 2016/2017 Chefdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz. Er studierte Violine und Dirigieren in Helsinki und Berlin. Als Dirigent arbeitete Ari Rasilainen mit Solisten wie Lucia Aliberti, Juliane Banse, Montserrat Caballé, José Carreras, Nigel Kennedy oder Nikolaj Znaider. Unter seiner musikalischen Leitung wurden über 50 Tonträger eingespielt.

Bild: Patrick Pfeiffer