Mozart in Paris - und Beethoven im Mondschein!, © © Veranstalter

Mozart in Paris – und Beethoven im Mondschein!

Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg
19. Mai 2019
Ab 17:00 Uhr
Ab 28,50€

PROGRAMM:
„Weltklassik am Klavier – Mozart in Paris – und Beethoven im Mondschein!“

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Sonate Nr. 8 a-Moll KV 310
I. Allegro maestoso
II. Andante cantabile con espressione
III. Presto
Sonate Nr. 13 B-Dur KV 333
I. Allegro
II. Andante cantabile
III. Allegretto grazioso

– Pause –

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 14 – Mondschein cis-Moll op. 27 Nr. 2
I. Adagio sostenuto
II. Allegretto
III. Presto agitato
I. Adagio sostenuto
II. Allegretto
III. Presto agitato
Sonate Nr. 32 c-Moll op. 111
I. Maestoso – Allegro con brio ed appassionato
II. Arietta: Adagio molto semplice cantabile

ALEXEY CHERNOV
Alexey Chernov ist ein russischer Pianist – und Komponist. Er wurde 1982 geboren und graduierte 2008 im Moskauer Konservatorium sowie 2011 am Royal College in London. Alexey Chernov gewann Preise in über 30 internationalen Wettbewerben, davon über 10mal den 1. Preis. Er gewann Preise im Tschaikowsky Wettbewerb sowie in Cleveland. Darüber hinaus zeichnet Alexey Chernov ein außerordentlich abwechslungsreiches Repertoire aus. Er tritt regelmäßig in Russland, dem Ausland und bei zahlreichen Festivals auf, darunter dem Crescendo Festival Russland oder dem Star der Weißen Nächte Festival in St. Petersburg. Er arbeitete mit zahlreichen berühmten Dirigenten zusammen, und trat gern mit der Moskauer Philharmony auf. Alexey Chernov hat zahlreiche internationale CDs produziert. Seine zweite Leidenschaft gehört dem Komponieren: Er komponierte eine Fülle von Stücken für das Klavier, aber auch für Kammermusik und Orchester.

„Weltklassik am Klavier – Mozart in Paris – und Beethoven im Mondschein!“
Im Jahre 1778 komponierte der damals 22-jährige Mozart während seines Pariser Aufenthalts insgesamt fünf Klaviersonaten. Jedoch ist es ihm nicht gelungen, in Paris eine für ihn passende Anstellung zu finden. Außerdem musste Mozart in Frankreich den plötzlichen Tod seiner Mutter erleben. Es ist wahrscheinlich, dass diese Leiderfahrung in der ersten Pariser Klaviersonate in a-Moll (KV 310) vom Komponisten verarbeitet wurde. Die weltberühmte „Mondschein-Sonate“ versah Beethoven mit der bemerkenswerten Vorgabe „Sonata quasi una Fantasia.“ Besonders auffallend ist, dass für den ersten Teil der Sonatenform als Tempoangabe „Adagio“ angegeben wird. Der zweite Teil der letzten Klaviersonate Beethovens wurde von ihm als „Adagio molto, semplice (e) cantabile – Arietta“ bezeichnet. Ein inniges, liedartiges Thema liegt diesen Variationen zugrunde. Diese Bewunderung hervorrufende Musik strebt himmelwärts zu den erhabenen Berghöhen, wo eine menschliche Stimme oder Frage von den Engeln beantwortet wird.

Foto: A. Chernov