LIVE: Powersolo (DK), © © Veranstalter

LIVE: Powersolo (DK)

Grünwälderstraße 6, 79098 Freiburg im Breisgau
06. Okt 2018
Ab 21:00 Uhr
Ab 11,70€

Es geht nicht verrückter, es geht nicht wilder und es geht kaum besser. PowerSolo gehören seit Jahren zum guten Ton der exzessiven Unterhaltung. Für 2018 sind die neuen Tanzschritte und Gesichtskunststücke bereits trainiert und was soll ich sagen, sie sind noch gefährlicher und heißer als je zuvor.
PowerSolo haben in den nun schon mehr als 10 Jahren ihrer Existenz den Psychedelic- und Garagen-Rock der 60er und
70er, Surf, Blues und Country genauestens studiert und neu erfunden.

1971 wurde Kim ‚Kix‘ Jeppesen im tunesischen Monastir geboren, zog als Teenager mit seinen Eltern ins
dänische Aarhus, wird Kontrabassist der Godless Wicked Creeps und gründet 1997 aus Jux sein Nebenprojekt
PowerSolo.
Ursprünglich als 1-Mann-Band mit einer akustischen Gitarre und allerlei selbstgebastelten Instrumenten
angelegt, kommt mehr Power ins Solo, als sein kleiner Bruder Bo ‚Atomic Child‘ am Schlagzeug dazustößt.
2001 gehen sie ins Studio und nehmen mit „Half Lemon Moon“ ihr Debütalbum auf.

Als der Schlagzeuger Jens ‚Chief Benz‘ sich dazu gesellt, wechselt ‚Atomic Child‘ an die Gitarre.
Es entstehen neue Songs und ihr legendäres zweites Album „It’s Raceday … And Your Pu..y Is
GUT!!“, das 2004 auf dem Label Crunchy Frog veröffentlicht wird.

Der Rest im Zeitraffer: unzählige Konzerte in Europa und den USA, weitere fünf Alben, ein Soundtrack zum
dänischen Thriller „Himmerland“, viele neue Bekanntschaften, darunter mit Andre Williams, mit dem eine
fruchtbare Zusammenarbeit entsteht. So ist die Soul-Legende als Gast auf ihren Alben zugange und covert 2003
ihr Stück „S.L.B“ („Stupid Little Bitch“).

2017 nimmt sich Atomic Child eine Auszeit und Kim Kix schließt sich mit Gitarre, Kickdrum, einem Mikrofon
und zwei Flaschen Absinth im dänischen Waikiki ein. Zuhause in Aarhus kommen noch weitere Orgeln, Gitarren
und seine Geheimwaffe – der dreifache Bass – hinzu. Atomic Child steuert noch ein paar großartige Beats dazu
und so entstehen die Songs, die 2018 auf gleich zwei Veröffentlichungen erscheinen: „Bo Peep“ und – weil
sie nicht mehr drauf gepasst haben und zu gut sind, um länger damit warten zu können – die EP „Peek-A-Boo“,
die Mai zum Record Store Day zu haben war.

Das finale Resultat braucht keine Beschreibung, aber wir versuchen es mal: das ist eine gute Platte.
Verdammt gut. Es ist das, wovor dein Vater dich gewarnt hat. Es ist sehr giftig, aber macht süchtig.
Es ist BO-PEEP. Und PEEK-A-BO. Ein doppelter Schlag wie man ihn noch nie gehört hat.
17 inches pures ungebremstes PowerSolo. Hälst du es aus?