Konzert zum Stadtjubiläum 150 Jahre Stadt Alpirsbach - Klosterkirche Alpirsbach, © © Veranstalter

Konzert zum Stadtjubiläum 150 Jahre Stadt Alpirsbach – Klosterkirche Alpirsbach

Klosterplatz 1, 72275 Alpirsbach
30. Mai 2019
Ab 18:00 Uhr
Ab 19,00€

Konzert zum Stadtjubiläum 150 Jahre Stadt Alpirsbach
Marc-Antoine Charpentier: Te Deum, Johann Sebastian Bach: Ratswahlkantate (BWV 29),
Dan Locklair: Arias and dances
Alpirsbacher Kantorei, Accademia Armonica Freiburg, Sopran: Verena Seid, Alt: Livia Kretschmann, Tenor: Gustavo Martin Sanchez, Bass: Andreas Christoph Meier
Leitung: Carmen Jauch

1869 wurde Alpirsbach vom württembergischen König Karl das Stadtrecht verliehen. Zum 150. jährigen Stadtjubiläum veranstaltet die evang. Kirchengemeinde Alpirsbach ein Konzert an Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 30. Mai um 18 Uhr. Aufgeführt werden das Te Deum von Marc-Antoine Charpentier sowie die Ratswahl-Kantate von Johann Sebastian Bach. Die Kantate „Wir danken dir Gott, wir danken Dir“, BWV 29 komponierte Bach 1731 in Leipzig zur Ratswahl. Die Einführung des gewählten Stadtrats wurde regelmäßig in einem Gottesdienst begangen, der 1731 auf den 27. August fiel. Entsprechend dem Anlass ist der Textinhalt Dank an Gott für das Gedeihen der Stadt, Bitte um künftigen Segen und Lobpreis seiner Macht. Der lateinische Text „Te Deum“ (Dich, Gott, loben wir) ist ein altkirchlicher Dank- und Lobgesang. Diese Hymne entwickelte sich in Frankreich unter der Herrschaft von Ludwig XIV zu einem königlichen Emblem. Ihr obligatorisches Aufführen bei allen offiziellen Feierlichkeiten ließ sie zum Symbol des Königreichs Frankreichs und seiner von Gott eingesetzten Monarchie werden. Die im Zeitalter des Absolutismus zahlreich entstandenen Vertonungen zeugen von dem damals ausgeprägten politischen Interesse an dem im Text der Hymne verkörperten Bild von der Herrlichkeit Gottes – ein Bild, das man auf den Sonnenkönig zu übertragen suchte. Charpentier hat 6 Te-Deum-Vertonungen komponiert, überliefert sind jedoch nur vier. Das Te Deum in D-Dur ist einem Millionenpublikum bekannt, denn das einleitende Präludium wird heute als Fanfare bei Fernseh-Übertragungen im Rahmen der Eurovision verwendet. Im Verlauf des Konzertes gibt es noch kleine Überraschungen mit Werken von Hildegard von Bingen und dem bekannten amerikanischen Komponisten Prof. Dan Locklair.