Illegale Kriege - Der Imperialismus der USA und das Gewaltverbot der UNO, © © Veranstalter

Illegale Kriege – Der Imperialismus der USA und das Gewaltverbot der UNO

Dreisamstraße 3, 79098 Freiburg im Breisgau
24. Sep 2018
Ab 19:00 Uhr
Ab 25,00€

In einer Zeit, in der immer mehr Flüchtlinge nach Europa kommen, fordern Politiker und Bürger zu Recht, dass man die Ursachen der Flüchtlingskrisen bekämpfen müsse. Doch was sind die Ursachen? Neben Bevölkerungswachstum, Armut, Umweltzerstörung und Arbeitslosigkeit sind es ohne Frage die Kriege, welche die Herkunftsländer der Flüchtlinge verwüsten. Krieg und Terror dominieren seit Jahren die täglichen Schlagzeilen in den Massenmedien. Doch viel zu selten wird in Europa und Nordamerika in denselben Massenmedien betont, dass Kriege illegal sind. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der UNO-Friedensorganisation gilt ein weltweites Kriegsverbot. Zu diesem Verbot gibt es nur zwei Ausnahmen: Erstens gilt das Recht auf Selbstverteidigung, das heißt ein Land, das angegriffen wird, darf sich verteidigen. Zweitens darf Krieg gegen ein Land geführt werden, wenn ein ausdrückliches Mandat des UNO-Sicherheitsrates vorliegt. Abgesehen von diesen zwei Ausnahmen ist Krieg verboten, seit mehr als 70 Jahren. In diesem Vortrag beleuchtet Dr. Daniele Ganser, Leiter des Swiss Institute for Peace and Energy Research (SIPER), wie NATO-Länder unter der Führung der USA die UNO sabotieren.