Die Dinge meiner Eltern, © © Veranstalter

Die Dinge meiner Eltern

Hohgarten 4, 78224 Singen
17. Feb 2019
Ab 19:00 Uhr
Ab 14,00€

Schauspiel von und mit GILLA CREMER
Regie: Dominik Günther

Hamburger Kammerspiele/Theater Unikate/Theater Wolfsburg

„Die Dinge meiner Eltern“ ist Teil von Gilla Cremers bemerkenswerter Solo-Theater-Werkstatt. Derzeit hat sie elf Bühnenproduktionen und zusätzlich eine Lesung im Repertoire. Die Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Regisseurin Gilla Cremer erhielt 2015 den Sonderpreis der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen für ihr Gesamtwerk.

In ihrem Stück „Die Dinge meiner Eltern“, an den Hamburger Kammerspielen inszeniert und uraufgeführt, steht Gilla Cremer als Agnes im Haus ihrer verstorbenen Eltern. Hier ist sie aufgewachsen, hier haben Vater und Mutter 60 Jahre lang gewohnt. Nun muss das Haus geleert werden. Wo fängt man an? Im Keller oder auf dem vollgestopften Speicher? An jedem Gegenstand scheint noch so viel Leben zu hängen, ein vertrauter Geruch oder eine Geschichte. Behalten? Verschenken? Verkaufen? Wegwerfen? Erinnerungen an die Familie und die eigene Kindheit springen aus Schubladen und Schränken. Agnes stolpert über Briefe und Tagebücher, die nicht für sie bestimmt waren. „Was vom Leben übrig bleibt, kann alles weg“, hatte ihr ein Entrümpelungs-Profi geraten. Wenn das so einfach wäre!

Gilla Cremer ist bekannt für ihr feinfühliges Spiel und ihre schauspielerische Wandlungsfähigkeit. In ihren mittlerweile elf Soloabenden begeisterte sie die Zuschauer nicht nur in Hamburg, sondern in ganz Deutschland. An den Hamburger Kammerspielen brachte sie auch „Mobbing“ nach dem Roman von Annette Pehnt und die musikalische Produktion „An allen Fronten – Lale Andersen und Lili Marleen“ auf die Bühne. Im neuen Stück „Die Dinge meiner Eltern“ begibt sie sich auf Spurensuche und kreiert einen ganz persönlichen Abend zum Thema Lebenserinnerungen.

„Gilla Cremer gelingt in der Regie von Dominik Günther die punktgenaue Balance zwischen anrührenden und komischen Momenten“, schrieb das Hamburger „Abendblatt“ zur Premiere. „Seine große Stärke entwickelt Cremers Stück indes im nicht Gesagten, dort, wo es den Zuschauern Fenster und Türen öffnet zu ihren ganz eigenen Assoziationsketten, Gefühlen und Erinnerungen“, heißt es auf „KulturPort.de“. „Gilla Cremers neue Produktion zieht die Zuschauer in ihren Bann und lässt ihnen gleichzeitig Raum für die Suche nach ihren eigenen Wahrheiten“.

Bild: Bo Lahola