Der Nussknacker - Das Russische Nationalballett aus Moskau - Ein fantastisches Weihnachtsmärchen für Groß und Klein, © © Veranstalter

Der Nussknacker – Das Russische Nationalballett aus Moskau – Ein fantastisches Weihnachtsmärchen für Groß und Klein

Berliner Str. 2, 79761 Waldshut-Tiengen
08. Dez 2018
Ab 19:00 Uhr
Ab 34,99€

Jede Szene wird durch eine Erzählung anschaulich gemacht, so dass auch die Kleinsten im Publikum den getanzten Szenen und der Balletthandlung folgen können.

„Nussknacker“ – zur Handlung:
“Marie ist in freudiger Erwartung des Weihnachtsabends. Unter vielen anderen Geschenken erhält sie vom alten, geheimnisumwitterten Onkel Drosselmeier nebst einer tanzenden, mechanischen Figur auch einen Nussknacker, der Maries kindliche Phantasie ganz besonders anspricht. Beglückt schläft sie mit dem Nussknacker im Arm unter dem Weihnachtsbaum ein. Sie hat einen seltsamen Traum. Onkel Drosselmeier lässt den Christbaum ins Unendliche wachsen, der Nussknacker wird lebendig…“

Mit Anmut, Schönheit und Eleganz, mit unglaublicher Leichtigkeit und höchster technischer Präzision wird das Publikum in eine Welt der Schwerelosigkeit und Poesie entführt.

Das Libretto des „Nussknackers“ basiert auf dem Märchen „Nussknacker und Mäusekönig“ von E. T. A. Hoffmann. Dieses für den Komponisten neue Thema, die Entdeckung der Welt durch Kinder an der Schwelle zum Jugendlichen, lehnte sich an Ideen aus der sinfonischen Welt an und mündete in eine lyrisch- philosophische Dichtung.

Zur Entstehungsgeschichte erzählt man sich, dass Modest Tschaikowsky des deutschen Dichters E.T.A. Hoffmanns Märchen vom „Nussknacker und Mäusekönig“, das gerade in den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts weltweit bekannt wurde, für die Kinder seiner Schwester zu einem Kinderzimmer-Spiel arrangierte. Der komponierende Bruder Peter Iljitsch dürfte bei diesem Familien-Idyll zugegen gewesen sein. Er berichtete darüber seinem „Dornröschen“ – Choreographen Marius Petipa. So wurde der Plan geboren, aus dieser „Nussknacker“ – Geschichte ein Ballett zu machen.

Im „Nussknacker“ findet eine neue Bilderwelt Eingang in das Ballett: Die charakteristische Zeichnung der Figur Drosselmeiers und des Königreichs der Mäuse vermittelt einen Hauch des „Schreckens“ und gleichzeitig der Ironie. Voller sinfonischer Entwicklung sind die Handlungstänze: das Wachsen der Tanne, der Schneeflockenwalzer, zwei Andante aus dem 2. Akt, die eine besondere, nur Tschaikowsky eigene Wärme, Menschlichkeit und lyrische Fülle der Gefühle ausstrahlen.
Erst mit dem Jahr 1892 – ein Jahr vor seinem Tod – uraufgeführten „Nussknacker“ hatte Tschaikowsky bei seinen Zeitgenossen endlich auch den so heiß ersehnten Erfolg als Ballettkomponist.

Die kleinen und großen Ballettfreunde, die von Märchen gar nicht genug bekommen können, dürfen sich besonders freuen. Diese Ballettaufführung zeichnet sich dadurch aus, dass die wunderschöne Märchenerzählerin Jeannie aus dem Nebel erscheint und auf unnachahmliche Weise die kleinen Zuschauer mit den größten Ballettklassikern bekannt macht.

Jeannie lädt das Publikum in das prachtvolle Zauberreich ein, wo das Gute und Schöne wirken und wohin man auch als Erwachsener immer wieder zurückkehren möchte. Darüber hinaus gibt es eine Menge zu bestaunen: Die hinreißenden Choreografien, die faszinierende Pracht des Bühnenbilds, über Hunderte wunderbare Kostüme und die zauberhaften Geschichten machen Tschaikowskys Ballett-Festival zu einem opulenten Fest für die Sinne.

Die Ballettaufführungen mit der Märchenerzählerin gelten als Familien-Highlight in ganzem Europa.

„Augen, Ohren, Herz entzückt… Was den Nussknacker-Zauber jedoch auslöst und zwei Studenten am Leben hält… das sind vor allem die Tänzer selbst, ihre Kraft und Grazie. Wer je einmal Ballett in solcher Hingabe an die Anmut gesehen, je diese schwer erarbeitete schwebende Leichtigkeit erlebt hat, der weiß: Hier allein verwirklicht sich der Menschheitstraum vom Fliegen, vom Überwinden jener Grenze, die uns an den Boden bindet…“