Cuarteto Rotterdam, © © Veranstalter

Cuarteto Rotterdam

Hohgarten 4, 78224 Singen
23. Mrz 2019
Ab 20:00 Uhr
Ab 19,00€

Michael Dolak, Bandoneon
Susanne Cordula Welsch, Violine
Judy Ruks, Klavier
Anna-Maria Huhn, Kontrabass
Noche de Tango – zwischen Tradition und Moderne

Für das „Cuarteto Rotterdam“ ist Tango eine Musikform voller Leidenschaft, Virtuosität und Kraft! Mit Lebensfreude, Leichtigkeit, Sehnsucht und pulsierendem Rhythmus erkunden die Musiker die 100-jährige Geschichte dieser facettenreichen Musikrichtung.

Mit ihrem Programm „Noche de Tango“ begeben sie sich direkt in das goldene Zeitalter des Tangos der 1940er Jahre und präsentieren im kompakten Quartett-Klang Tangoklassiker und Highlights der großen Orchester à la Carlos Di Sarli, Aníbal Troilo, Juan D’Arienzo, Osvaldo Pugliese oder Horacio Salgán. Einen Schritt in Richtung Moderne machen sie, indem sie auch dem komplexen Tango Nuevo des Astor Piazzolla einen gebührenden Platz einräumen – dieser Musik, in der das Bandoneon als Tango-Instrument schlechthin brilliert und zu Tränen rührt. Abgerundet wird der Abend, indem das „Cuarteto Rotterdam“ sich auch dem Tango des 21. Jahrhunderts widmet, und so die spannende und überaus hörbare Gegenwart des Tangos erklingen lässt.

Seine Konzerttätigkeit führte das „Cuarteto Rotterdam“ von Paris, Istanbul, Zürich und Amsterdam bis nach Buenos Aires. Das Ensemble begeistert dabei gleichermaßen Konzert-Publikum wie Tangotänzer und erhielt 2011 beim internationalen Akkordeonwettbewerb Klingenthal den 1. Preis. Gegründet wurde das Quartett 2004 während des gemeinsamen Studiums der Musiker Michael Dolak (Bandoneon), Susanne Cordula Welsch (Violine, Moderation), Judy Ruks (Klavier) und Anna-Maria Huhn (Kontrabass) in Rotterdam (Niederlande) an der Academy for Worldmusic, Studienrichtung Tango. So wurde das Quartett auch nach dessen „Geburtsort“ benannt. Heute leben die vier Musiker in Berlin und Stuttgart.

„Das ‚Cuarteto Rotterdam‘ gilt zu Recht als eines der besten europäischen Tango-Ensembles“, schrieb der „Tango-Reporter“. „Eine Sternstunde des Tangos”, urteilte die „Leipziger Volkszeitung“. „Das Beste und Interessanteste, was ich seit langem an Tangomusik gehört habe“, hieß es in „Tangodanza“.