Christina Lux & Teresa Bergman - Doppelkonzert, © © Veranstalter

Christina Lux & Teresa Bergman – Doppelkonzert

Schnewlinstraße 1, 79098 Freiburg im Breisgau
21. Jan 2019
Ab 20:00 Uhr
Ab 17,45€

Christina Lux
Lux macht keinen Hehl aus einer klaren Haltung, die sich in ihrer Musik und ihren Ansagen widerspiegelt. Farbe zu bekennen gehört für sie zum Künstlersein dazu.
„Ohne Empathie ist alles nichts. Wenn ich mit meiner Musik, an das erinnern kann, was ich selbst niemals vergessen will, dann ist das rund für mich.“
Sie ist eine echte Lichtgestalt im Meer der Songschreiber. Im August 2018 wurde das Album Leise Bilder mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik
als eine der künstlerisch herausragenden Neuveröffentlichungen ausgezeichnet.

Christina Lux intensive und warme Stimme erzählt Geschichten über Begegnungen und Momentaufnahmen. Innen und außen. Sie schaut hin, betrachtet die schrägen und schönen Dinge des Lebens immer auf der Suche nach dem, was unter der Oberfläche liegt. Dafür findet sie berührende Bilder in ihrer Musik und ihren Worten und schlägt tiefenentspannt den Bogen vom puren Song zum Jazz. Eine großartige Gitarristin, die ihre wachen, frechen und tief philosophischen Gedanken in ihren Songs und Ansagen durchlässig auf den Punkt bringt.

Mit ihrem Weggefährten Oliver George an Schlagzeug, Gitarre und Gesang hat sie das aktuelle und neunte Album Leise Bilder produziert. Im Konzert lassen sich beide mit großer Spielfreude aufeinander ein und es ist erstaunlich, wie raumfüllend und intensiv nur zwei Musiker sein können. Ohne Brüche wechselt Christina Lux dabei zwischen ihren englischen und den deutschsprachigen Songs.

Teresa Bergman
Wenn über Teresa Bergman gesprochen oder geschrieben wird, steht meist ihre große Stimme und Bühnenpräsenz im Mittelpunkt. So lobt die FAZ, „Phantastische Stimme, phantastische Songs. Einfach so. Bläst sie einen um.“ Die Berliner Zeitung ergänzt: „Ihr spielerischer Umgang mit Musik und Performance […] wirkt ansteckend.“ Und Deutschlandradio Kultur bezeichnete bereits als „das größte Talent, das wir für Soundscout im vergangenen Jahr entdeckt haben.“

In Wellington, Neuseeland, geboren, singt Bergman klares Englisch, manchmal auch auf Deutsch oder mit denglischen Wortspielen. Dass die Bühne für Teresa ein Wohlfühlort, geradezu eine Heimat ist, hat Geschichte. Zuhause trat sie 1996 schon mit 10 Jahren öffentlich auf, war ab 14 Mitglied in einem Barbershop Quartet und erreichte mit 18 die Runde der letzten fünf Bewerber bei „NZ Idol“, dem dortigen Gegenstück zum hiesigen „DSDS“. 2009 siedelte sie nach Deutschland um, absolvierte einen Master in Politik an der Uni Leipzig, wechselte in die Hauptstadt und begann von Berlin aus ihre musikalische
Karriere in diesem Teil der Welt. Teresa Bergmans Kompositionen sind eingängig ohne dabei aufdringlich zu werden. Ihre persönlichen Songs umschiffen Plattitüden und locken Fans von Ani DiFranco, Joni Mitchell oder ZAZ an. Ihr Stimmumfang ist ihr Markenzeichen, ihre Spontanität auf der Bühne von der ersten Minute an fesselnd. Ihr Mut zu musikalischen Kontrasten, ihr Mix von Spaß und Ernsthaftigkeit und ihr Sinn für charmant-ironische Theatralik machen ihre Konzerte zu intimen wie mitreißenden Erlebnissen.
Schon nach wenigen Takten weiß der Zuhörer: Hier ist eine fantastische Sängerin und Komponistin am Werk – mit gutem Songwriting, einer gehörigen Portion Soul, mit Energie und einer besonders eigenen Persönlichkeit und Ausstrahlung. Ihre humorvollen, manchmal auch hintersinnigen Songtexte zaubern schnell ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer. Es wird zum breiten Lachen, wenn Bergman zwischen den Songs in akzentfreiem Deutsch lustige, teils selbstironische Geschichten erzählt. Nicht zuletzt ihr Improvisationsdrang, die Lust Songs ständig neu zu interpretieren, zu verändern und spontan auf der Bühne mit Bassist Tobias Kabiersch, Schlagzeuger Pier Ciaccio und Pianist Matt Paull zu entwickeln, machen Teresa und ihre Musiker zu einem Act den es zu genießen gilt.