Beth Hart, © © Veranstalter

Beth Hart

Ruine Honberg, 78532 Tuttlingen
11. Jul 2019
Ab 20:00 Uhr
Ab 54,70€

Markenzeichen der Grammy-nominierten Singer/Songwriterin ist ihre markante Stimme mit dem Vibrato, das einem, einmal gehört, nicht mehr aus dem Kopf geht und das an Janis Joplin oder Melissa Etheridge erinnert. Die US-Amerikanerin gilt vielen derzeit als die wichtigste Sängerin im Genre des Blues und Rock.

Ihre inzwischen 20 Jahre andauernde Karriere gleicht einer Achterbahnfahrt: 1972 in Los Angeles geboren, sitzt sie schon mit zarten vier Jahren am Klavier. Als Jugendliche bricht sie die High School ab, um Musikkarriere zu machen, studiert Cello und Gesang an der Los Angeles High School Of Performing Arts. Ein größeres Publikum wird in den frühen 1990ern auf sie aufmerksam, als sie bei der Talentshow „Star Search“ mitmacht …

Es folgen während der Aufnahmen zum Debütalbum der Beth Hart Band („Immortal“. 1996), traurig klassisch, Drogen und Alkoholprobleme. Bekannt wird Beth 1999 mit der Single „L.A. Song“ aus dem zweiten Album, der in den USA zu einem Alternative-Hit wird. 2003 verarbeitet sie ihre Suchterfahrungen im dritten Album „Leave The Light On“. In den USA bringt es den Durchbruch, auch in Europa wird man auf sie aufmerksam (Gold in Dänemark und Holland; in Deutschland erscheint das Album erst 2006). In den 2000ern kehrt sie auf die Bühne zurück und macht sich nicht nur als Solokünstlerin einen Namen, sondern auch als Sängerin für Joe Bonamassa, Jeff Beck und Slash. „Eine außergewöhnliche Stimme wie sie nur einmal pro Generation vorkommt“ lobte die Times, für The Blues Magazine ist sie „der ultimative weibliche Rockstar“. Zu einem Meilenstein ihrer Karriere werden die beiden Alben, die sie 2011 und 2013 mit Joe Bonamassa aufnimmt („Don’t Explain“, „Seesaw“). Mit ihm steht sie auch in der Royal Albert Hall und dem Barbican in London auf der Bühne und spielt im historischen Hampton Court Palace. Im April 2015 veröffentlicht sie „Better Than Home“ und landet damit kommerziell und bei den Kritikern einen Volltreffer.

„Fire On The Floor“ von 2016 zeigt eine weiter gereifte Künstlerin, die das Korsett des Bluesrock sprengt und mit einer beeindruckenden Mischung aus Blues, Pop, Jazz, Soul und Rock aufwartet. 2018 erscheint ihr drittes Album mit Joe Bonamassa, „Black Coffee“ … 2019 folgt das Live-Erlebnis!