Auf ein Neues, © © Veranstalter

Auf ein Neues

Lauterbadstraße 5, 72250 Freudenstadt
22. Nov 2018
Ab 20:00 Uhr
Ab 22,00€

Komödie von Antoine Rault
Hauptrollen: Marion Kracht, Daniel Morgenroth

-Tourneetheater Thespiskarren, Hannover-

Eintritt: 26€ / 23€ / 20€
Schüler/Studenten: 5€ auf ausgewählten Plätzen

Antoine Rault zeigt mit seinem Werk auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen Mechanismen sozialen Ab- und Aufstiegs und seelischer Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch eine unerwartete Begegnung ein Für- und Miteinander zu lernen. Mit den Fernsehstars Marion Kracht und Daniel Morgenroth könnte die Besetzung hier nicht passender gewählt sein.

„Ich bin böse auf mich – weil ich Mitleid mit Ihnen hatte!“

Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl sie alleinerziehende Mutter ist, Karriere gemacht und meistert nun einen verantwortungsvollen, gut dotierten Job. Weniger erfolgreich ist sie allerdings als Mutter; ihre aufmüpfige Tochter Sarah fühlt sich von der dominierenden Mutter vernachlässigt und unterdrückt.
An Heiligabend stolpert Catherine vor ihrer Wohnungstür über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hat… und wirft ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist empört. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, worauf diese kurzerhand und wohl ein wenig zu spontan den verdutzten Clochard ins Haus schleppt und mit ihm gemeinsam Weihnachten feiern will. Schließlich ist das ja das Fest des Gebens!
Michel hat nach dem Verlust seines Arbeitsplatzes auch jegliche Selbstachtung verloren – und genau zu der möchte ihm Catherine wieder verhelfen. Aus diesem heruntergekommenen Menschen soll wieder ein Erfolgstyp werden.
Doch der Wiedereingliederungsprozess birgt nicht nur Katastrophen im noblen Haushalt von Mutter und Tochter. Nach und nach, während Sarah ein Gefühl der Verbundenheit zu dem väterlichen Michel entwickelt, bemerkt auch Catherine, wie sie sich durch die Begegnung mit der völlig gegensätzlichen Lebenseinstellung allmählich verändert. Aber ist das nun gut oder eher nicht?