Asta Scheib: Das Schönste, was ich sah, © © Veranstalter

Asta Scheib: Das Schönste, was ich sah

Adlerweg 21, 79856 Hinterzarten
10. Jan 2019
Ab 20:30 Uhr
Ab 9,00€

Vor allem ihre Romanbiografien haben Asta Scheib zu einer der bekanntesten deutschen Autorinnen gemacht. In „Das Schönste, was ich sah“ setzt sie nicht nur dem Maler Giovanni Segantini ein Denkmal, sondern auch seiner unkonventionellen Liebesbeziehung zu Luigia Bugatti.
Nach dem Tod seiner Mutter wird der erst 7-jährige Giovanni von seinem Vater zur lieblosen Halbschwester abgeschoben, der er häufig davonläuft. Später landet er, inzwischen Vollwaise, in einer Besserungsanstalt.
Bereits als Schüler der Mailänder Kunstakademie Brera macht Segantini mit seiner meisterhaften Lichtdarstellung auf sich aufmerksam. Und in Mailand lernt er auch die Liebe seines Lebens kennen: Luigia Bugatti. In wilder, aber glücklicher Ehe lebt er mit ihr und den vier gemeinsamen Kindern das unstete Leben eines Staatenlosen. Im Zenit des Ruhms, den ihm seine genau beobachteten, leuchtenden Gebirgslandschaften eingetragen haben, stirbt Segantini 1899 mit nur 41 Jahren in seiner Maler hütte hoch über Pontresina, in den Armen seiner „Bice“, die ihn um fast 40 Jahre überleben wird.