Appassionata!, © © Veranstalter

Appassionata!

Schlossgasse 4, 79295 Sulzburg
17. Feb 2019
Ab 17:00 Uhr
Ab 28,50€

PROGRAMM:
„Weltklassik am Klavier – Appassionata !“

FRÉDÉRIC CHOPIN
Aus: Zwei Nocturne posth.
cis-Moll

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Sonate Nr. 23 – Appassionata f-Moll op. 57
I. Allegro assai
II. Andante con moto
III. Allegro ma non troppo – Presto

– Pause –

MAURICE RAVEL
Aus: Gaspard de la Nuit M. 55
Ondine
Le Gibet

FRANZ LISZT
Nuages gris S. 199
Aus: Études d’exécution transcendante S. 139
Ohne Titel – Allegro agitato molto f-Moll Nr. 10

MERYEM NATALIE AKDENIZLI
Meryem Natalie Akdenizli debütierte bereits im Alter von 15 Jahren in der Liederhalle Stuttgart, gab dort kurze Zeit später ihren ersten Klavierabend und gibt heute jährlich weltweit über 40 Konzerte (z. B. Concertgebouw, Amsterdam; Gewandhaus, Leipzig).Sie studierte in Trossingen, Paris, Hannover und Freiburg und schloss mit dem Konzertexamen ab. Neben ihrem sensiblen Interpretationsvermögen und ihrem pianistischen Können zeichnet sich Akdenizli durch ein außergewöhnliches Talent aus: sie zieht ihr Publikum nicht nur mit wunderbaren Klangerlebnissen in ihren Bann, sondern fasziniert ihre Zuhörer auch und besonders mit Erklärungen der musikalischen Zusammenhänge und Hintergründe. Akdenizli ist Trägerin zahlreicher Preise internationaler Wettbewerbe und bekannt durch Ausstrahlungen im deutschen, niederländischen und türkischen Rundfunk.

„Weltklassik am Klavier – Appassionata !“
Die posthum erschienene Nocturne cis-Moll widmete Chopin seiner älteren Schwester Ludwika zu ihrer Vorbereitung auf sein 2. Klavierkonzert. Tatsächlich weist die Nocturne thematische Ähnlichkeiten mit Chopins 2. Klavierkonzert auf und gehört zu den schönsten Werken dieser Gattung. Im Anschluss an dieses Nachtstück folgt mit der Sonate op. 57 Appassionata eines der bekanntesten Werke Beethovens, das als Inbegriff solistischer Virtuosität gilt und mit seiner Ausdruckskraft alle Rahmen sprengt. Mit Gaspard de la nuit, taucht Akdenizli in Ravels „romantische Dichtungen“ Ondine und Le Gibet ein, die von transzendentaler Virtuosität sind. Die gespenstische Stimmung aus Le Gibet ist ebenfalls in Liszts zukunftsweisenden Nuages gris zu finden. Das Konzert endet mit Liszts transzendentaler Etüde f-Moll in einem virtuosen Feuerwerk der Romantik.

Foto: Nazim Aliyev