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Illegaler Handel mit Hundewelpen in Basel aufgedeckt

Zollverwaltung und Veterinäramt konnten den illegalen Handel stoppen

Zwei mutmaßliche Hundeschmuggler hatten Tiere aus Tollwutgebieten aus dem Ausland in die Schweiz verkauft und dabei polizeiliche Vorschriften verletzt. Die Verdächtigen hatten seit September 2016 regelmäßig Hunde aus Italien oder der Ukraine illegal in die Schweiz gebracht.

Dort haben sie unter anderem die Impfzeugnisse der Tiere gefälscht und Gesundheitszeugnisse manipuliert. Das alles, damit nicht auffällt, dass die Hunde möglicherweise Tollwut haben. Damit konnten sie die Käufer täuschen. Vier von den 17 Welpen mussten wegen Ansteckungsgefahr eingeschläfert werden.

Die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) hat im März 2019 eine Anklage gegen die zwei mutmaßlichen  Hundehändler eingereicht. Sie müssen wahrscheinlich ein Bußgeld von mehreren tausend Franken zahlen.

Augen auf beim Hundekauf

Die Zollverwaltung  gibt den Rat, die Augen offen zu halten beim Hundekauf, damit man Angebote von seriösen Anbietern erkennt. Tipps dafür finden Sie hier. Vorschriften für die Einfuhr von Heimtieren aus Nicht-EU-Staaten listet der Zoll online.

(lm)