Wahlurne, Abstimmung, Wahl, © Thomas Kienzle - dpa (Symbolbild)

Wahlhilfe-Programm zur Europawahl geht an den Start

Mit dem "Vote Swiper" können Nutzer Fragen beantworten und sich eine Wahlempfehlung geben lassen

35 Fragen mit Europabezug können ab Freitag (26.04.19) mit dem „VoteSwiper“, der in Deutschland bereits als „WahlSwiper“ bekannt ist, beantwortet werden. Die Online-Wahlhilfe für die Europawahl vom 23. bis zum 26. Mai 2019 ist zunächst für Deutschland und Österreich verfügbar. Sie soll den Wählerinnen und Wählern bei ihrer Entscheidung anlässlich der Europawahl helfen.

Vor allem informiert der „VoteSwiper“ auch über die wichtigsten Fragen der Europapolitik und die Positionen der Parteien hierzu in den einzelnen Ländern. Insgesamt geht die App in 13 Ländern an den Start. Matthias Bannert von der Berliner Agentur Movact und Prof. Dr. Uwe Wagschal vom Seminar für Wissenschaftliche Politik der Universität Freiburg haben den „VoteSwiper“ für die Europawahl entwickelt.

Teams in den jeweiligen Ländern haben sie bei der Entwicklung der Fragen unterstützt. In Österreich war das ein Team der Universität Salzburg um die beiden Europaexperten Prof. Dr. Michael Blauberger und Prof. Dr. Eric Miklin.

Matthias Bannert von der Agentur Movact zum Vote Swiper

In Deutschland haben 28 Parteien den Fragenkatalog zum „VoteSwiper“ beantwortet. In Österreich sind es alle sieben Parteien, die am 26. Mai zur Wahl stehen. Die Antworten der noch ausstehenden EU-Länder, unter anderem Frankreich, Schweden, Finnland, Ungarn und Italien, werden voraussichtlich am 9. Mai folgen. Gefragt werden in allen teilnehmenden Länder 30 identische und fünf länderspezifische, aber europarelevante Fragen.

Der „VoteSwiper“ ist als App für Smartphones, Tablets und den Apple TV sowie als Web-App für Desktop-Geräte abrufbar. Er steht den Medien aller EU-Mitgliedsstaaten kostenlos zur Verfügung. Weitere Informationen, wie etwa die Begründungen der Parteien zu den Fragen, können leicht nachgelesen werden.  Hier geht es zu der App.

(la)