Intensivstation, Intensivbett, Pfleger, Arzt, Coronavirus, Covid-19, Krankenhaus, Klinik, Pandemie, © Jan Woitas - dpa (Symbolbild)

Viele Intensivpflegekräfte in der Region sollen Corona-Sonderprämie erhalten

Das Freiburger Regierungspräsidium hat eine entsprechende Sonderzahlung an 26 Kliniken jetzt bewilligt

Als Zeichen der Wertschätzung für ihren unermüdlichen Einsatz in der anhaltenden Corona-Pandemie erhalten die Pflegekräften auf den Intensivstationen im Regierungsbezirk Freiburg eine einmalige Sonderzahlung vom Land. An 26 Krankenhäusern dürfen sie sich über eine Extra-Prämie in Höhe von bis zu 1.500 Euro freuen. Das kündigt am Montag (29.11.2021) Freiburgs Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer an.

Entsprechende Bewilligungsbescheide hat ihre Behörde bereits in den letzten Tagen verschickt, sodass sie in Kürze bei den betroffenen Klinikmitarbeitern ankommen dürften. Schäfer dankte dabei noch einmal ausdrücklich allen, die sich schon seit mehr als einem Jahr tagtäglich und oft bis an die Grenzen der Belastbarkeit auf den Intensivstationen um Corona-Patienten kümmern.

Regierungspräsidentin ruft alle Bürger zum Impfen auf

Angesichts der nach wie vor hohen Anzahl von ungeimpften Menschen, die dort als Patienten landen, ruft sie gleichzeitig alle Bürger noch einmal dazu auf, die bestehenden Impfangebote gegen das Coronavirus zu nutzen und damit zu einer Entlastung der Krankenhäuser beizutragen.

Die Landesregierung hatte per Kabinettsbeschluss grundsätzlich grünes Licht für solche Sonderprämien erteilt. Allein im Regierungsbezirk Freiburg landen damit rund 2,65 Millionen Euro. Die genaue Förderhöhe ergibt sich dabei aus der Anzahl an Betten, die die Kliniken dem DIVI-Intensivregister des Bundes gemeldet haben. Die Sonderleistung richtet sich im Einvernehmen mit der Arbeitnehmervertretung explizit an Mitarbeiter auf den Intensivstationen.

(fw)