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Kenzingen: Brandopfer wurde schon vorher getötet

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Nach dem gewaltsamen Tod einer 61 Jährigen in einem brennenden Haus in Kenzingen, versucht die Polizei die Hintergründe zu klären. Die Frau war bei dem Wohnungsbrand am Freitag tot in der Badewanne aufgefunden worden. Die Ermittler gehen von einem Gewaltverbrechen aus. Unklar ist nach wie vor, wie es dazu kam. Auch Verdächtige gibt es bisher keine.
Die Ursache des Feuers in der im 1. Obergeschoss liegenden Wohnung ist noch unklar. Fest steht, dass der Brand in der Küche ausgebrochen ist. Die Ermittler der Soko arbeiten eng mit einem Brandsachverständigen und mit Experten des Landeskriminalamtes zusammen.
Im Zusammenhang mit dem Geschehen suchen die Beamten einen bislang unbekannten Mann, der am Donnerstag, 10. April, um die Mittagszeit, mit dem späteren Opfer im Bereich des Friseurgeschäftes im Erdgeschoss des Hauses gesprochen hat. Der Mann hatte einen Blumenstrauß bei sich. Für die Ermittler kommt diese Person als Zeuge in Frage. Darum wird er gebeten wird, sich bei der Polizei zu melden. Andere Personen, die den Mann mit dem Blumenstrauß am Donnerstag im Bereich Oberer Zirkel gesehen haben, werden ebenfalls gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Die „Soko Kenzingen“ ist dauerhaft über die Tel. Nr. 0761/882-5777 zu erreichen und bittet auch allgemein um Hinweise, die mit den Ereignissen am Donnerstag etwas zu tun haben könnten. Zusätzlich ist ein anonymes Telefon unter 0761/41262 eingerichtet.