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Kehl: Polizei gelingt Schlag gegen Rollerdiebe

Beamten des Kehler Polizeireviers ist es gelungen, eine seit Oktober des vergangenen Jahres andauernde Serie von Rollerdiebstählen zu klären. Einige der insgesamt fünf dringend Tatverdächtigen im Alter zwischen 24 und 14 Jahren zeigen sich geständig. Bereits im Spätsommer meldeten immer wieder Bürger ihren Motorroller, Mofa oder Moped als gestohlen. In allen Fällen wurden Lenkradschlösser abgedreht, Ketten geknackt und Kabelschlösser durchgezwickt. Die ermittelnden Beamten tappten zunächst im Dunkeln. Dass die Tatverdächtigen nicht wie oft vermutet im benachbarten Ausland sondern in der Nachbarschaft zu suchen waren, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Anfang November wendete sich dann das Blatt. Am 9. November kontrollierten Kehler Polizisten einen 14-Jährigen auf einem gestohlenen Roller. Einen hierfür notwendigen Führerschein besaß der Jugendliche nicht. Am 14. November folgten dann vier weitere Festnahmen. Zeugen beobachteten ein Trio, das sich in verdächtiger Weise an einem Roller zu schaffen machte. Die Polizisten waren schnell vor Ort und stellten fest, dass die drei Tatverdächtigen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren gerade dabei waren zwei kurz zuvor entwendete Roller wieder in Gang zu bringen. Die Ermittlungen führten dann zur Klärung von insgesamt 17 Rollerdiebstählen im Bereich der Stadt Kehl. Dabei entstand Sachschaden in Höhe von mindestens 6000 Euro. Bis auf einen Roller konnten alle mehr oder minder beschädigten Fahrzeuge ihren Eigentümern zurückgegeben werden. Die zum Teil noch jugendlichen Tatverdächtigen erwarten Anzeigen wegen des besonders schweren Falles des Diebstahls, der Hehlerei und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.