Kehl: Opfer nach Messerangriff weiterhin in stationärer Behandlung

Nach dem Messerangriff auf zwei 23- und 28-Jährige am 9. Februar in Kehl, befindet sich der anfänglich lebensgefährlich verletzte 23-Jährige noch immer in stationärer Behandlung. Sein bei dem Übergriff ebenfalls schwer verletzter Begleiter konnte das Krankenhaus gestern verlassen. Zwischenzeitlich geht die Kriminalpolizei aufgrund mehrerer Zeugenangaben davon aus, dass die beiden Verletzten am Morgen des vergangenen Sonntags mit einer etwa siebenköpfigen Personengruppe aus dem Großraum Straßburg in Streit gerieten. Die späteren Täter befanden sich nach dem Besuch einer Gaststätte auf dem Heimweg als sie vor dem Lokal auf die Personengruppe ihrer Opfer trafen. Nach einem Streitgespräch kam zu der folgenschweren Auseinandersetzung in deren Verlauf die beiden jungen Männer durch jeweils einen Stich in den Unterkörper verletzt wurden. Die Ermittlungsgruppe der Kriminalpolizei erhofft sich durch die Auswertung mehrerer Spuren in enger Zusammenarbeit mit den französischen Sicherheitsbehörden weitere Hinweise zu den mutmaßlichen Tätern.