Bei Biathlet Benedikt Doll hapert es am Schießstand

Im italienischen Antholz liefert der Schwarzwälder läuferisch ab, schießt aber zu oft daneben

Einen durchwachsenen wettbewerb erlebte Biathlet Benedikt Doll von der Skizunft Breitnau am vergangenen Wochenende bei der Weltmeisterschaft in Antholz (Italien). Im Sprint landete der 29-Jährige nach drei Fehlversuchen am Schießstand auf Rang 14. In der Verfolgung wurde er Vierter.

Dass sich der Schwarzwälder beim Schießen desöfteren schwer tut, ist kein Geheimnis. Im italienischen Antholz, das immerhin auf 1600 Metern über Meereshöhe liegt, kommt noch die dünnere Luft hinzu. Drei Fehlschüsse erlaubte sich Doll dort am Samstag im Sprint und landete auf Rang 14. Sieger wurde der Russe Alexander Loginov vor dem Franzosen Quentin Fillon Maillet.

Im Verfolger-Rennen lief Doll zwar die viertbeste Zeit, verfehlte aber gleich fünfmal die Scheiben im Stehen, zuvor zweimal im Liegen. Am Ende wurde er 29.

(br)