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Schwarzfahrer drohte mit Bombe am Freiburger Hauptbahnhof

Weil er offenbar keinen Fahrschein gelöst hatte, hat ein Fahrgast einen Großalarm am Freiburger Hauptbahnhof ausgelöst:

Fahrscheinkontrolleure hatten in dem ICE aus der Schweiz drei mutmaßliche Schwarzfahrer entdeckt. Beim nächsten Halt am Hauptbahnhof in Freiburg hatte sich einer der Gestellten dabei an den Schaffnern vorbeigedrängt und mit einer Bombe in seinem Rucksack gedroht. Dabei ist der Mann ins Freie auf den Bahnsteig gerannt - eine alarmierte Streife der Bundespolizei ist direkt hinterher, konnte ihn aber nicht mehr finden. Nach einer eingeleiteten Fahndung haben Polizisten den Gesuchten in der Freiburger Innenstadt festnehmen können.

Zugbegleiterin hilft mit detaillierter Personenbeschreibung

Spezialisten haben im Anschluss den Rucksack des Mannes vorsichtig unter die Lupe genommen - sie konnten schnell Entwarnung geben. Seine Drohung hat sich als Bluff herausgestellt: Der Inhalt war ungefährlich. Über die genauen Hintergründe des Zwischenfalls ist noch nichts bekannt. Die Bundespolizei ermittelt jetzt wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat - und wegen des Schwarzfahrens. Bahnreisende mussten im Zuge des Einsatzes nur mit kleineren Verspätungen im Bahnverkehr kämpfen, so ein Sprecher der Deutschen Bahn aus Stuttgart auf baden.fm-Anfrage. Das Bahnhofsgebäude mussten die Einsatzkräfte ebenfalls nicht evakuieren.