SC Freiburg verlängert mit Lukas Kübler – Verletzungspech bei den SC-Frauen

Der Rechtsverteidiger bleibt weiter im Breisgau

Nach dem Sieg gegen Hertha BSC am Dienstag (16.06.2020) hat der SC Freiburg die nächste gute Nachricht zu verkünden: Lukas Kübler bleibt beim SC Freiburg.

Der 27-Jährige kam vor fünf Jahren vom SV Sandhausen nach Freiburg und spielte seitdem in 53 Profi-Partien für den Sport-Club. Unterbrochen wurde seine Saison durch einen Sprunggelenksbruch und einer unmittelbar folgenden Kniegelenksverletzung. Umso erfreulicher war es, dass der gebürtige Rheinländer im Heimspiel gegen Bayer Leverkusen vor rund zwei Wochen (29.05.2020) auf den Bundesliga-Rasen zurückkehrte. SC-Vorstand Jochen Saier ist froh um die Verlängerung:

Lukas ist es gleich zweimal gelungen, sich nach langwierigen Verletzungen zurück zu kämpfen, das zeugt von großer mentaler Stärke – ‚aufgeben‘ gibt es bei ihm nicht. Wenn Lukas fit ist, ist er nicht zuletzt durch seine Zweikampfstärke ein Stabilitätsfaktor in unserem Defensivverbund. Daher freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.“

Der Spieler mit der Nummer 17 sagt selbst:

Die vergangenen zwölf Monate waren hart, umso mehr freue ich mich über das Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wird. Ich fühle mich gut und habe wieder viel Power – die möchte ich gemeinsam mit der Mannschaft wieder auf den Platz bringen.“

Wie beim SC Freiburg üblich gibt es keine Details zu den Vertragsinhalten.

Verletzungspech bei den SC-Frauen

Die Frauenabteilung des SC Freiburg hat dagegen zwei Ausfälle zu vermelden. Jobina Lahr und Lena Lotzen haben sich das Kreuzband gerissen.

Für Jobina Lahr kommt die Diagnose zu einem völlig unpassenden Zeitpunkt, stand sie doch kurz vor ihrem Comeback. Doch in ihrem ersten Mannschaftstraining riss das Kreuzband erneut, ohne Fremdeinwirkung. „Ich wünsche Jobina und uns, dass sie schnellstmöglich zurückkommen wird, denn sie ist ein schwerer Verlust für unser zukünftig noch jüngeres Team, in dem sie zu den erfahrenen Spielerinnen zählt,“ so SC-Managerin Birgit Bauer. Die gleiche Diagnose bekam auch Lena Lotzen. Die 26-Jährige musste am Sonntag (14.06.2020) beim Kantersieg gegen den 1. FC Köln (6:1) schon nach wenigen Minuten verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, bei den anschließenden Untersuchungen am vergangenen Montag (15.06.2020) bestätigte sich der Verdacht auf einen erneuten und damit ihrem dritten Kreuzbandriss im linken Knie. Im Sommer wechselt sie zum 1. FC Köln. So hatte sich SC-Mangerin Birgit Bauer den Abschied von ihr nicht vorgestellt:

Für Lena ist dies natürlich wirklich tragisch. Es ist schade, dass Lenas Zeit in Freiburg so enden muss, aber ich hoffe, dass sie auch diese schwere Verletzung übersteht und wieder zurück kommt. Wir wünschen beiden Spielerinnen alles erdenkliche Gute.“

Die SC Frauen spielen am Mittwoch (17.06.2020) gegen die Tabellenführerinnen vom VfL Wolfsburg.

(dk)