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Mutmaßlicher Pferdeschänder verletzt mehrere Tiere rund um Freiburg

Südbadens Polizei sucht einen mutmaßlichen Tierquäler:

In der Nacht auf Dienstag hat ein Unbekannter offenbar versucht sich an einem Pferd in einer Stallanlage am Rande des Freiburger Stadtteils Rieselfeld zu vergehen. Der Besitzer hatte die zehn Jahre alte Araberstute am nächsten Morgen in ihrer Box vorgefunden - sowohl an den Vorder- als auch an den Hinterläufen und am Schweif fixiert.

Das Tier verhielt sich verstört und wies an den Beinen, sowie im Bauch- und Genitalbereich Abschürfungen, sowie mehrere Schnitt- oder Stichverletzungen auf - möglicherweise von einem Messer oder einer anderen Art von Klinge.

 

Pferdebesitzer Thomas Müller aus Freiburg berichtet im baden.fm-Interview von seiner grausamen Entdeckung

Nach Angaben des Stallbetreibers muss sich das Tier trotz der Fesseln heftig gegen den Unbekannten gewehrt haben. Es ist daher wahrscheinlich, dass der Täter bei dem Übergriff ebenfalls verletzt wurde.  Die Polizei verweist gleichzeitig auf einen ähnlichen Zwischenfall aus Umkirch, der bislang nicht an die Öffentlichkeit gelangt war.

Hier war bereits in den Abendstunden des 24. März ein verletztes Pferd entdeckt worden. Ob es einen Zusammenhang zu dem jüngsten Fall aus Freiburg gibt, lässt sich noch nicht sagen.

Mögliche Augenzeugen sollten sich mit verdächtigen Beobachtungen dringend an die Polizei wenden. Hinweise bitte direkt an die Tel.: 0761/8824421.

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