Feuer, Feuerzeug, Brandstiftung, © Pixabay (Symbolbild)

Jugendlicher soll für Brand in Freiburger Kita an Heiligabend verantwortlich sein

Die Feuerwehr hatte den Brand zwar rasch löschen können - trotzdem war ein großer Schaden entstanden

Nach dem verheerenden Feuer an Heiligabend in einer Kindertagesstätte im Freiburger Stadtteil Landwasser hat die Polizei einen ersten Tatverdächtigen geschnappt. Das bestätigen uns die Ermittler am Dienstag (14.01.2020) in einer Pressemitteilung.

Dort ist die Rede von einer Gruppe von Jugendlichen, die vor dem Brandausbruch in das Gebäude eingebrochen sein sollen. Die Einsatzkräfte hatten nach dem Löschen der Flammen unter anderem eine eingeschlagene Fensterscheibe entdeckt.

Ermittler gehen von Einbruch und anschließender Brandstiftung aus

Umfassende Ermittlungen haben jetzt zur Ergreifung von einem der mutmaßlichen Beteiligten geführt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt jetzt gegen ihn wegen des Verdachts der Brandstiftung und des besonders schweren Diebstahls. Der junge Mann wurde am Montag dem Haftrichter vorgeführt und sitzt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Weitere Details gibt die Polizei über den Jugendlichen bisher nicht bekannt.

Bei dem Feuer war ein Sachschaden von mindestens 200.000 Euro entstanden. Eltern müssen ihre Kinder seit dem Brand in anderen Kitas in Freiburg unterbringen. Dort konnten nach Angaben der Stadtverwaltung für alle betroffenen Familien auch ausreichend Plätze gefunden werden. Die Kripo ermittelt in dem Fall noch weiter.

(fw)