SC Freiburg gegen RB Leipzig Fußball Bundesliga

Heimsieg gegen den Favoriten

Der SC Freiburg gewinnt verdient gegen RB Leipzig mit 3:0.

Christian Streich hatte es auf der Pressekonferenz prophezeit: Wenn seine Mannschaft es schaffe, die eigene Energie vom Platz auch auf die Ränge zu übertragen, dann kann der SC Freiburg gegen Leipzig „etwas Besonderes schaffen“.

Bei regnerischem Wetter begann Freiburg schnell und sicher. Während die Abwehr konzentriert arbeitete, versuchte die Offensive aktiv nach vorne zu spielen. In der 12. Minute dann der erste Freiburger Torjubel: Waldschmidt auf Günter, dessen Schuss Leipzigs Keeper Gulasci nur nach vorne abprallen lassen konnte und dort vom richtig stehenden Nils Petersen aus kurzer Distanz zum 1:0 verwandelt wurde.

Beste Saisonleistung bisher

Nach dem Treffer blieb Freiburg wachsam und hinderte die Gäste kontinuierlich daran, das eigene Spiel zu entfalten. In der 25. Minute griff SC-Keeper nach einer Ecke am Ball vorbei, welcher dann parallel zur Linie am leeren Tor vorbeirollte. Nach einer halben Stunde war Freiburg die offensivere Mannschaft, Leipzig blieben fast nur Kontersituationen. In der 42. Minute kam Frantz im Leipziger Strafraum nach Zweikampf mit Upamecano zu Fall, Schiedsrichter Welz entschied nach Videobeweis auf Elfmeter. Luca Waldschmidt nahm sich den Ball und traf vom Punkt sicher zum 2:0 kurz vor der Pause.

Freiburg konzentriert bis zum Schluss

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Freiburg die aktivere Mannschaft und belohnte sich in der 52. Minute schon fast mit der Vorentscheidung: Lange Flanke von Kübler auf Frantz, der unhaltbar zum 3:0 einköpfte. Leipzig konnte nur hin und wieder gefährlich bis in den Freiburger Strafraum kommen. Upamecano, der Verursacher des Elfmeters, hatte in der 66. Minute die dickste Chance für die Gäste. Sein Kopfball ging aber nur an den Außenpfosten. Danach eine kurze Druckphase von Leipzig, die Freiburg aber selbstbewusste abwehrte.

In der Schlussphase wechselten beide Trainer nochmals, keiner der Neuen konnte dem Spiel jedoch den eigenen Stempel aufdrücken. Unter großem Jubel pfiff Tobias Welz die Partie ab.

(rw)